Kürzlich habe ich als ein Geschenk für meine Nichte ein Kuscheltier bestellt. Es musste schnell gehen. Ich klickte mich im Netz durch zwei, drei Seiten und landete letztlich bei einem schlappohrigen Hasen, der mir halbwegs sympathisch aussah, und den ich in den Warenkorb legte. Checkout. Bezahlen. Warten, bis das Paket ankommt.
So unaufregend kann ein Kuscheltier-Kauf ablaufen. Dass es auch ganz anders zugehen kann, wurde mir nun im KaDeWe bewiesen. Im Luxuskaufhaus feierte am 19. August das „Jellyfest“ der Marke Jellycat offizielle Eröffnung. Der Londoner Plüschtier-Hersteller begeistert aktuell Menschen aller Altersgruppen, ähnlich wie einst Diddl-Mäuse oder kürzlich Labubus.
Es sind doch nur Kuscheltiere? Zur Eröffnung des „Jellyfests“ purzeln sie sogar durch die Schaufenster des Luxuskaufhauses.
© Jellycat
Das KaDeWe führt die Marke bereits seit einigen Jahren, nun kommt aber eine interaktive Ebene dazu. Statt die Kuscheltiere emotionslos aus dem Regal zu nehmen, wird der auserwählte Plüsch hier mit Hingabe „zubereitet“. Das Konzept gab es zuvor bereits als Diner in der New Yorker Rockefeller Plaza, als Fish-and-Chips-Stand im Londoner Selfridges und als Pâtisserie in den Galeries Lafayette in Paris. Im KaDeWe geht es nun an verschiedenen Ständen wie auf einem deutschen Volksfest zu. Verwirrt? Ich auch.







