Wie effizient eine Bank arbeitet, wird an dem Verhältnis von Aufwand zu Ertrag gemessen. Die sogenannte Cost-Income-Ratio ist eine wichtige Kennziffer, mit der Investoren eine Bank beurteilen. Deutsche Institute schneiden seit Jahren deutlich schlechter ab als die ausländische Konkurrenz. Nach einer Studie der Unternehmensberatung KPMG kommen sie auf 66 Prozent. Sie müssen also 0,66 Euro aufwenden, um einen Euro zu verdienen. Die DKB als zweitgrößte Direktbank Deutschlands musste im ersten Halbjahr nur halb so viel aufwenden.Als Direktbank bedient sie ihre Kunden über Internet und Smartphone. Deshalb fällt der kostspielige Vertrieb über Filialen weg. Trotzdem beeindruckt die Kosteneffizienz der DKB, weil sie gleichzeitig stark im Kundengeschäft wächst. Der Zinsüberschuss legte in den ersten sechs Monaten um ein Viertel zu und die Zahl der Wertpapierdepots binnen zwölf Monaten um mehr als neun Prozent. Dass sich München in Berlin bedankt, ist in der Politik nur schwer vorstellbar. Bei der in der bayrischen Landeshauptstadt sitzenden Landesbank ist es inzwischen ein Ritual.Auch nun lobte BayernLB-Chef Stefan Winkelmeier das starke Ergebnis der in Berlin sitzenden DKB. Eine BayernLB ohne die Direktbank kann und will er sich nicht mehr vorstellen. Das ist verständlich, weil die DKB inzwischen 85 Prozent zum Konzerngewinn beiträgt. Ohne DKB bliebe von der BayernLB nur noch sehr wenig übrig.
DKB: Warum die Direktbank die BayernLB dominiert
Die DKB ist die Ertragssäule der BayernLB. Sie wächst und arbeitet zudem sehr effizient.








