35,4 Prozent der Auszubildenden machen regelmäßig Überstunden
Überstunden, ausbildungsfremde Tätigkeiten oder mangelnde Betreuung: Die Zufriedenheit junger Auszubildender mit ihren Betrieben nimmt ab. Zudem fühlt sich jeder zweite junge Mensch in Ausbildung psychisch belastet, wie aus einer Umfrage mit mehr als 13.000 Befragten für den Ausbildungsreport 2026 der Jugendorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hervorgeht.
Gründe dafür seien Leistungs-, Zeit- und Verantwortungsdruck sowie Personalmangel im Ausbildungsbetrieb. Hinzu kommen auch private Aspekte: 49,9 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehen sich durch ihre finanzielle Situation belastet, bei 35 Prozent ist es die Wohnsituation. 65,3 Prozent sagen, sie könnten von ihrer Vergütung weniger gut oder gar nicht selbstständig leben. Fast ein Drittel bekomme Geld von den Eltern, etwa jeder Achte habe neben der Ausbildung einen Nebenjob.
»Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil der Auszubildenden, die mit ihrer Ausbildung ›zufrieden‹ oder sogar ›sehr zufrieden‹ sind, um 5,9 Prozentpunkte zurückgegangen und erreicht mit 65,7 Prozent den niedrigsten jemals im Rahmen des Ausbildungsreports ermittelten Wert«, heißt es in der Studie.









