Innenminister Dobrindt (CSU) will die Grenzkontrollen verlängern. Warum eine Industrie- und Handelskammer enttäuscht ist und was neue Asylregeln bringen sollen.
Ein Beamter der Bundespolizei überwacht am frühen Morgen die Einreise am deutsch-polnischen Grenzübergang
Patrick Pleul/dpa
dpa/taz | Eine erneute Verlängerung der stationären Grenzkontrollen zur Eindämmung illegaler Migration stößt bei der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg auf wenig Begeisterung. Brandenburgs Sozialminister René Wilke (SPD), der für Migration zuständig ist, sagte auch mit Blick auf die Umsetzung der europäischen Asylreform: „Grenzkontrollen müssen eine Maßnahme auf Zeit bleiben.“
Der Leiter Regionalpolitik bei der IHK Ostbrandenburg, Robert Radzimanowski, teilte der dpa auf Anfrage mit: „Die IHK Ostbrandenburg ist enttäuscht von der erneuten Verlängerung der Grenzkontrollen zu Polen.“ Man hätte sich einen Wegfall in diesem Jahr gewünscht.









