Um Krankheiten oder Entwicklungsauffälligkeiten früh zu erkennen, werden Kinder regelmäßig untersucht: von der U1 direkt nach der Geburt bis zur U9 mit etwa fünf Jahren. Dann klafft eine Lücke: Die nächste reguläre Früherkennungsuntersuchung, die J1, gibt es erst zwischen 13 und 14 Jahren. Heute hat der Gemeinsame Bundesausschuss entschieden, diese Lücke zu schließen: Die U10 wird zur Kassenleistung. Die Kinder- und Jugendärztin Ursula Felderhoff-Müser erklärt, warum das so wichtig ist.
DIE ZEIT: Frau Felderhoff-Müser, künftig soll es eine weitere Vorsorgeuntersuchung für Kinder geben, die U10, im Alter von etwa neun bis zehn Jahren. Warum braucht es die?









