PfadnavigationHomePanoramaUnheilbare Nervenkrankheit„Ich durfte nicht darüber sprechen“ – Sandra Bullock berichtet erstmals vom Tod ihres PartnersStand: 11:47 UhrLesedauer: 3 MinutenSchauspielerin Sandra BullockQuelle: Jordan Strauss/Invision/dpaVor drei Jahren starb der Partner von Schauspielerin Sandra Bullock. Doch ihre Trauer begann schon lange zuvor, wie die heute 62-Jährige erzählt. Denn der Fotograf litt an ALS.Drei Jahre nach dem Tod ihres langjährigen Partners Bryan Randall hat Schauspielerin Sandra Bullock erstmals über diese Zeit gesprochen. Der Fotograf starb im August 2023 im Alter von 57 Jahren an den Folgen von ALS. Doch seine Erkrankung hielt das Paar auf seinen Wunsch hin geheim. „Ich durfte nicht darüber sprechen“, sagte Bullock nun im Podcast „SmartLess“. Die Bitte ihres Partners habe sie respektiert, das Schweigen habe sie jedoch stark belastet.ALS ist eine unheilbare Nervenkrankheit, die zu fortschreitenden Lähmungen führt. Weil im weiteren Verlauf auch die Atemmuskulatur betroffen ist, endet die Erkrankung in der Regel tödlich.Bullock bezeichnete die Diagnose ihres Partners als „traumatisch“, berichtet auch „Hollywood Reporter“. Besonders während der Corona-Pandemie habe sie sich mit der Situation oft allein gefühlt. „Es hat mich isoliert, diese enorme Last seiner Diagnose zu tragen“, zitiert das „People“-Magazin die heute 62‑Jährige. Ihre Schwester sei die einzige Person gewesen, die sie damals eingeweiht habe. „Am Anfang dachte ich: Das schaffe ich. Ich kann schweigen.“ Später vertraute sie sich auch engen Freunden wie Jennifer Aniston und Amanda Anka an.Neben der Pflege ihres Partners habe sich Bullock auch um ihre beiden Kinder Louis und Laila kümmern müssen: „Ich hatte zwei kleine Kinder, die damit zurechtkommen mussten.“ Besonders ihre Tochter – Bullock hat die beiden adoptiert – habe Randall als Vaterfigur gesehen. Doch als zu den körperlichen Einschränkungen der Krankheit auch psychische Belastungen kamen, sei daraus eine „ziemlich düstere Dreifachbelastung“ geworden.„Der Mensch, den ich liebe, hat uns viel früher verlassen als sein Körper“Besonders offen sprach Bullock über ihren Trauerprozess. Der habe lange vor Randalls Tod begonnen. „Ich habe schon vier Jahre vor seinem Tod angefangen, um Bryan zu trauern“, sagte die Schauspielerin. Er sei etwa die Hälfte ihrer gemeinsamen Beziehung krank gewesen. „Man muss im Stillen planen.“ Kennengelernt hatten sich die beiden, als Randall 2015 als Fotograf auf der Geburtstagsfeier von Bullocks Sohn Louis engagiert war. Wenige Monate später machten sie ihre Beziehung öffentlich. Lesen Sie auchDoch irgendwann habe sich etwas verändert. „Der Mensch, den ich liebe, hat uns viel früher verlassen als sein Körper“, sagte Bullock. Mit dem endgültigen Verlust habe sie sich dennoch erst nach seinem Tod wirklich auseinandersetzen können. „Man ist einfach auf diesem Hamsterrad.“ Demnach starb Randall friedlich nach drei Jahren Kampf gegen die Krankheit. Lesen Sie auchBullock entschied sich nach seinem Tod für einen Rückzug aus der Öffentlichkeit. Die Oscar-Preisträgerin wollte sich auf ihre Familie konzentrieren und nahm eine längere Auszeit. Nun kehrt die 62-Jährige wieder ins Rampenlicht zurück. Anfang September startet mit „Practical Magic 2“ die Fortsetzung der Fantasy-Komödie „Zauberhafte Schwestern“, in der Bullock erneut an der Seite von Nicole Kidman zu sehen sein wird.kami
Sandra Bullock berichtet erstmals vom Tod ihres Partners und seiner Krankheit: „Ich durfte nicht darüber sprechen“ - WELT
Vor drei Jahren starb der Partner von Schauspielerin Sandra Bullock. Doch ihre Trauer begann schon lange zuvor, wie die heute 62-Jährige erzählt. Denn der Fotograf litt an ALS.










