Wo sind sie hin, die kompakten Smartphones? Heutzutage messen die Geräte 6,1 Zoll oder mehr. Sie sind kaum mit einer Hand bedienbar und selten bequem in der Hosentasche zu tragen. Lösen könnten dieses Problem die sogenannten Foldables, also faltbare Smartphones. Doch das klappt nur selten, denn in der Regel unterscheidet man zwischen zwei Varianten: Flip-Phones im Stile eines Moto Razr V3 kommen mit kleinem Außendisplay, das nur abgespeckte Funktionen bietet. Die größeren Fold-Phones sind bereits so groß wie normale Smartphones und lassen sich zu Mini-Tablets ausklappen.Anzeige

Bei Samsung gibt es deswegen mit dem Galaxy Z Fold 8 jetzt eine Art Zwischengröße. Von dem Namen darf man sich hier nicht irritieren lassen. Denn das Fold 8 folgt nicht auf das Fold 7 aus dem vergangenen Jahr. Dessen Nachfolger ist das Fold 8 Ultra, die neue Version mit großem Display außen. Laut Samsung eigne sich dieses Foldable für Power-User. Das Galaxy Z Fold 8 sei dagegen vor allem als Entertainer für die Hosentasche gedacht. Dank des anderen Formfaktors wirkt es außerdem futuristischer, frischer – und mehr Sinn ergibt es auch.

Galaxy Z Fold 8: Ein Foldable fast ohne Falte

Im geschlossenen Zustand ist es in etwa so groß wie ein Reisepass und vielleicht doppelt, im geöffneten – nun ja – das könnt ihr euch denken. Optisch gefällt es mir gut. Ich kann das 5,5 Zoll große Display im 16:10-Format bequem mit einer Hand bedienen. Trotz des Falt-Mechanismus passt es bequem in die Hosentasche. Aufgeklappt wird es noch spannender. Der innere Bildschirm hat ein 4:3-Format und misst 7,6 Zoll. Damit ähnelt es etwa dem iPad Mini (8,3 Zoll). Damit eignet sich der Bildschirm deutlich besser für die Darstellung von Medien wie Youtube-Videos als das quadratische Ultra. Es gibt weniger störende, schwarze Balken an den Rändern.Anzeige