Daniel Hartmann hat eine Geduldsprobe hinter sich. Ende Mai wollte er Geld von seinem Konto beim Neobroker Trade Republic umschichten. Er loggte sich in seinen Account ein und sah: nichts. Die App habe jegliche Aktion unterbunden, sagt er. Nichts sei mehr gegangen. Was zur Folge hatte, dass er auch die in der App integrierte Chatfunktion nicht nutzen konnte, um nach Hilfe zu fragen.Immerhin konnte er den Kundenservice über die App anrufen: Wieder und wieder griff Hartmann zum Hörer. Er sprach mit rund 20 Mitarbeitern. Helfen konnte ihm niemand. Also versuchte er es per Mail, doch seine Anfrage wies der Neobroker zurück: Hartmann solle über die App kommunizieren. Jene App eben, auf die er nur eingeschränkten Zugriff hatte.Nach vier Wochen hatte er genug. Hartmann, der anders heißt, beschrieb seinen Fall in einem Post auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn. Dieser erreichte einen Mitarbeiter von Trade Republic, der sich bei Hartmann meldete. Und siehe da: Nicht mal eine Stunde später war das Problem gelöst, offenbar lag ein technischer Fehler vor. Der Kunde konnte die App wieder nutzen. „Wenn du den Zugang zur App verloren hast, ist es vorbei“, kritisiert Hartmann, der bei einem anderen Unternehmen im Kundenservice tätig ist. „Ohne LinkedIn käme ich wohl noch immer nicht an mein Geld.“Bitcoin & Beyond Alles besser bei Trade Republic? vor 27 Min.