Pro ArtikelDie sogenannte «Stadt des Lächelns» will eigentlich eine Oase der Sorglosigkeit sein. Doch im Schwarzen Meer vor Odessa wird einer der wichtigsten Kämpfe dieses Krieges ausgefochten.20.08.2026, 05.30 Uhr10 LeseminutenOlexander Kuschtsch hat einen Traum. Er will Seefahrer werden, am liebsten auf einem Kreuzfahrtschiff, so wie sein Vater vor ihm. «Ich hatte nicht viel Zeit mit meinem Vater. Er starb, als ich sieben war. Aber er war immer mein Vorbild für alles», sagt er. Und seine Mutter habe im Hafen gearbeitet. «Das Meer war schon immer ein Teil meiner Familie.»Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Noch ist der 19-jährige Ukrainer, der perfekt Englisch spricht, kein Seefahrer. Aber er sieht bereits aus wie einer. Kuschtsch trägt eine marineblaue Matrosenuniform mit Exerzierkragen, auf seiner Brust prangt ein blau-goldenes Abzeichen. Es weist ihn aus als Schüler der Marinesko-Marineschule – wobei hier nicht von «Schülern» gesprochen wird, sondern von Kadetten. In dem altehrwürdigen Gebäude an der Kanatna-Strasse im Zentrum von Odessa wird die nächste Generation von ukrainischen Kapitänen, Maschinisten und Hafenlogistikern ausgebildet.In einem Jahr wird Olexander Kuschtsch seinen Abschluss machen, Spezialisierung: Navigation. Wenn er danach auch noch die Marineakademie besucht, könnte er es gar bis zum Kapitän bringen. Es sind jedoch nicht nur der Gedanke an ein Leben auf See und das Vorbild seines Vaters, die ihn antreiben. Er sagt: «Ich will die Welt sehen. Aber ich will vor allem auch Geld verdienen. Diese Stellen werden sehr gut bezahlt.»Der 19-jährige Olexander Kuschtsch träumt von einem Leben auf See.Kadetten der Marinesko-Marineschule warten auf den Beginn des Unterrichts.Für Kuschtsch und die anderen rund 1500 Kadetten ist die Marinesko-Marineschule ein Tor zur Welt ausserhalb des kriegsversehrten Landes, sie verkörpert die Hoffnung auf eine Zukunft voller Prosperität. Odessa nimmt eine ähnliche Rolle für die ganze Ukraine ein: Die Millionenstadt verbindet dank ihrer Lage am Schwarzen Meer das Land mit den Weltmeeren und stellt so seit mehr als vier Jahren das Überleben des Landes sicher. Obwohl Odessa fernab der Front liegt, wird von hier aus einer der wichtigsten Kämpfe in diesem Krieg geführt.Uniformen sorgen für DisziplinIn den langen Gängen der Marinesko-Marineschule scheint noch der Geist einer vergangenen Zeit zu wehen. Am Treppenaufgang hinter der schweren, hölzernen Eingangstür müssen stets zwei Kadetten Wache stehen, jeweils fünf Stunden am Stück. In einem Klassenzimmer im Erdgeschoss diktiert eine gestrenge Lehrerin chemische Formeln, während rund zwanzig uniformierte Schüler eifrig in ihre Hefte kritzeln. Etwas digitaler wird es einen Stock weiter oben: Dort stehen Computerbildschirme, auf denen die Kontrollsysteme eines Frachtschiffs simuliert werden.Das Schulhaus selbst ist aufgebaut wie ein Schiff: Im Keller befindet sich alles, was mit dem Maschinenraum zu tun hat. Überall liegen Motorenteile und Werkzeug, es riecht nach Metall und Schmierfett. In den Stockwerken dazwischen wird Logistik oder Elektrotechnik gelehrt. Das oberste Stockwerk ist der Kommandobrücke nachempfunden, hier beugen sich die Kadetten über Seekarten und Radargeräte.Im Keller der Marineschule stehen Schiffsmotoren, an denen die Kadetten ausgebildet werden.Maxim Pletenez ist der stellvertretende Schulleiter der Marinesko-Marineschule. «Die Russen werden es niemals schaffen, uns vom Meer abzuschneiden», sagt er.Man ist hier durchaus stolz auf die eigene Vergangenheit. Die Schule existiert seit 1898, als die Ukraine noch Teil des russischen Zarenreichs war. Sie erlebte und überlebte den russischen Bürgerkrieg, die Machtübernahme der Kommunisten, die Besetzung durch die Nazis im Zweiten Weltkrieg, den Niedergang der Sowjetunion und die Unabhängigkeit der Ukraine. «Während all dieser Zeit wurden hier Kadetten ausgebildet», sagt Maxim Pletenez, der stellvertretende Schulleiter.Auch Pletenez, ein bulliger Mann mit kahlrasiertem Schädel, ist uniformiert. Auf seiner Fleecejacke trägt er das Gradabzeichen eines Majors. «Die Uniformen sind ein Ausdruck von Disziplin», sagt er. Die Marinesko-Marineschule wolle den Kadetten klare Werte vermitteln: Liebe zum Vaterland, Freundschaft, Brüderlichkeit, Professionalität. «Wir pflegen hier die Tradition.» Doch auf manche Traditionen muss derzeit verzichtet werden: Weil die ukrainischen Gewässer seit Kriegsbeginn für die zivile Schifffahrt gesperrt sind, kann die Schule ihre beliebten Ruder- und Segelwettkämpfe nicht durchführen. Die zukünftigen Seefahrer werden auf dem Trockenen geschult.Die 15-jährige Kira Kutscherenko stört das nicht – sie will ohnehin an Land bleiben. Sie ist eine von nur gerade 180 Kadettinnen an der Marineschule. Mit ihrem Schwerpunktfach Logistik wird sie voraussichtlich einmal in einem Hafen arbeiten. «Aber nicht in der Ukraine, sondern auf jeden Fall international. Italien wäre schön», sagt sie. Fast alle Kadetten hier geben an, dass sie dereinst im Ausland arbeiten wollten. Die Sehnsucht nach der weiten Welt liegt sicherlich auch in der Natur der Seefahrt. Aber vielen dürfte es auch darum gehen, der Heimat zu entfliehen.Mädchen sind an der Marineschule in der Unterzahl: Die 15-jährige Kira Kutscherenko ist eine von ihnen.Im Keller des Schulgebäudes riecht es nach Schmierfett und Metall.Kürzlich verkündete die Gewerkschaft der Seetransportarbeiter der Ukraine, dass 48 000 ukrainische Seeleute seit Kriegsbeginn nicht mehr in die Heimat zurückgekehrt seien – hauptsächlich, um der Einberufung in die Armee zu entgehen. Insgesamt arbeiten rund 75 000 Ukrainer auf See und machen damit vier Prozent der weltweiten Seeleute aus.Für Maxim Pletenez ist die Seefahrt so etwas wie ein patriotischer Akt: «Die maritime Kultur ist für uns sehr wichtig», sagt er. «Die Ukraine würde ohne das Meer nicht existieren. Die Russen werden es niemals schaffen, uns vom Meer abzuschneiden.»Striplokale und ein DelfinariumZumindest tagsüber weist in Odessa nicht viel darauf hin, dass Krieg herrscht. Erst bei Nacht, wenn die russischen Kamikazedrohnen Kurs auf die Stadt und ihren Hafen nehmen, wenn das Knattern der Flugabwehrgeschütze und dumpfe Explosionen durch die Strassen hallen, wird man jäh in die Realität zurückgeholt.Dabei will die sogenannte «Stadt des Lächelns» eigentlich eine Oase der Sorglosigkeit sein. Die Schwarzmeerstrände und das milde Klima lockten seit je Touristen aus aller Welt, auch aus Russland. Heute sind es hauptsächlich Ukrainer, die auf der Suche nach etwas Erholung ein paar Tage in Odessa verbringen. Wer es sich leisten kann, bucht ein Zimmer im Fünfsternhotel Nemo, das über einen Pool direkt am Meer und ein eigenes Delfinarium verfügt. An der Uferpromenade geben Strassensänger Schnulzen von Ed Sheeran oder Coldplay zum Besten.An der Uferpromenade von Odessa sind auch nach Einbruch der Dunkelheit noch viele Menschen unterwegs.Zwei Ukrainerinnen flanieren durch die Innenstadt: Trotz dem Krieg ist Odessa ein Ort voller Leben.In der Innenstadt reihen sich hippe Cafés, edle Restaurants und Striplokale aneinander, auf den breiten Strassen in der Fussgängerzone bummeln Ukrainer mit Glace und Einkaufstaschen in den Händen. Mancherorts wähnt man sich in Italien, was auch damit zusammenhängt, dass im 19. Jahrhundert viele italienische Architekten hier Palazzi bauten. Odessa war schon immer ein eigener, multikultureller Kosmos, über das Meer angebunden an die Welt. «Hier atmet man ganz Europa», schrieb einst der russische Autor Alexander Puschkin in seinem Roman «Eugen Onegin» über Odessa.Doch Odessa ist nicht nur ein Ort der Lebensfreude. Als Drehscheibe für den Handel ist die Stadt auch strategisch wichtig. Der Export von Agrarprodukten wie Weizen und Pflanzenöl ist bis heute die wichtigste Devisenquelle der Ukraine – 90 Prozent davon werden über die drei Schwarzmeerhäfen rund um Odessa abgewickelt. Odessa ist umso wichtiger, weil andere Häfen inzwischen von den Russen besetzt sind, etwa in Mariupol, oder zu nahe an der Front liegen.Die Ukraine erkämpft sich einen Korridor im Meer«Odessa ist eine Lebensader für die Ukraine», sagt Dmitro Barinow, der Präsident der Vereinigung ukrainischer Häfen. An einem strahlenden Frühlingstag steht er oberhalb der berühmten Potjomkinschen Treppe und blickt nachdenklich auf den stillgelegten Passagierhafen von Odessa hinunter. Dort sind noch immer Jachten vertäut, die seit über vier Jahren nicht auslaufen konnten. Doch am Horizont sind Frachtschiffe zu sehen, die auf das Schwarze Meer hinausfahren. Dass sie das können, ist nicht selbstverständlich, sagt Barinow. «Als der Krieg begann, drohten wir von der Welt abgeschnitten zu werden.»Barinow erinnert sich noch genau an den 24. Februar 2022. Als die Invasion begann, befand er sich mit seiner Familie in Kiew. Während Raketen auf die Hauptstadt flogen, machte er sich umgehend auf den Weg nach Odessa. Dort tauchten vor der Küste russische Kriegsschiffe auf, die jeglichen Schiffsverkehr blockierten. «Es herrschte komplettes Chaos», erzählt Barinow, der damals noch die ukrainische Hafenbehörde leitete.«Das grösste Problem waren die blockierten Schiffe: Alle, die entzündliche oder giftige Fracht mit sich führten, mussten sofort aus dem Hafen gebracht werden», sagt er. «Wir mussten aber auch Schutzräume für die Hafenarbeiter organisieren. Und wir halfen Flüchtlingen dabei, über die Donau nach Rumänien zu gelangen.»Dmitro Barinow ist der Präsident der Vereinigung ukrainischer Häfen. «Odessa ist eine Lebensader für die Ukraine», sagt er.Der Passagierhafen von Odessa ist seit Kriegsbeginn weitgehend stillgelegt, weil die zivile Schifffahrt verboten wurde. Die weisse Motorjacht wurde seit über vier Jahren nicht mehr bewegt.In seinen Erzählungen wird die Angst greifbar, die damals herrschte. Zwar blieb die befürchtete amphibische Landung der Russen in Odessa aus, weil die russische Bodenoffensive weiter nordöstlich bei Mikolajiw steckenblieb. Doch die Blockade der ukrainischen Häfen hielt an – volle fünf Monate lang. Der Handel kam zum Erliegen. Die Getreidesilos waren voll, die neue Ernte hatte keinen Platz mehr.Dann, im Juli 2022, einigten sich Moskau und Kiew darauf, einen maritimen Korridor für Agrarexporte einzurichten. Das war weniger ein Zugeständnis der Russen als vielmehr ein Versuch, eine globale Ernährungskrise zu verhindern. Ohne ukrainischen Weizen drohte in vielen Entwicklungsländern eine Hungersnot.Ein Jahr lang ging das gut, bis Russland im Juli 2023 einseitig aus dem Abkommen ausstieg. Doch inzwischen hatte sich das Blatt im Schwarzen Meer gewendet. Der Ukraine war es gelungen, die russische Marine mit Marschflugkörpern und Marinedrohnen zurückzudrängen. Letztere werden zumeist aus der Umgebung von Odessa gestartet. In der Folge schützten die Ukrainer den Getreidekorridor im Alleingang – und konnten in den Jahren seither Güter im Umfang von 180 Millionen Tonnen exportieren.Dass sich Odessa aus dem russischen Würgegriff befreit hatte, imponierte auch international. Als Iran im Frühling begann, die Strasse von Hormuz zu blockieren, wurde Barinow von der Internationalen Hafenvereinigung angefragt, seine Erfahrungen zu teilen. Natürlich habe er sofort zugesagt. «Wenn Länder wie Russland oder Iran zivile Schiffe wie Piraten angreifen, muss die Welt etwas tun», sagt Barinow.Auf der Suche nach MinenInzwischen hat sich die Lage für die Ukraine allerdings wieder stark verschlechtert. Denn der Kampf auf dem Wasser wird seit einigen Wochen wieder deutlich härter geführt. Russland greift vermehrt Häfen, Frachtschiffe und Getreidesilos an der ukrainischen Küste mit Raketen an, um den Seehandel zu lähmen – mit Erfolg. Die Getreideexporte sind in den ersten zwei Augustwochen im Vergleich zum Vorjahr um 75 Prozent eingebrochen. Erneut ist der Weg über das Schwarze Meer faktisch blockiert, erneut staut sich der Weizen in den Silos.Die Ukraine hält nach Kräften dagegen. Sie attackiert nicht nur die russische Kriegsflotte mit Marine- und Flugdrohnen, sondern auch Frachter, Öltanker und Fähren. Im Juli hat die Ukraine gar den russischen Schiffsverkehr im Asowschen Meer zum Erliegen gebracht. Doch genauso entscheidend wie die Angriffe gegen russische Ziele ist für die Ukraine, den Korridor vor Odessa wieder freizukämpfen. Ohne diesen könnten das Land und seine Wirtschaft in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Viele Ressourcen dafür hat die Ukraine allerdings nicht: Gegen Russlands ballistische Raketen ist das Land derzeit weitgehend schutzlos. Und ihre grossen Kriegsschiffe hat die Ukraine ohnehin längst verloren.Der Soldat Stepan bedient mit einem Joystick ein Maschinengewehr. Aus Sicherheitsgründen hat sich der 26-Jährige vermummt.Mit dem Maschinengewehr an Deck sollen russische Kamikazedrohnen abgewehrt werden.Der 26-jährige Marinesoldat Stepan und seine Kameraden müssen deshalb auf einem kleinen Boot in See stechen, das ein europäisches Land gespendet hat. Es ist ihre Aufgabe, auf dem Meer vor Odessa für Sicherheit zu sorgen. Der grimmige Stepan, der aus Sicherheitsgründen nur seinen Vornamen nennt, ist der Schütze im Team. Mit einem Joystick bedient er ein grosses Maschinengewehr am Bug. «Damit schiesse ich die russischen Shahed-Drohnen ab», erklärt er. Am Heck sind zwei weitere Maschinengewehre installiert, die manuell bedient werden müssen.Dass die Ukraine keine Fregatten und Zerstörer mehr besitzt, kümmert Stepan nicht. «Der Krieg hat sich verändert», sagt er. «Nur weil man grosse Spielzeuge hat, bedeutet das nicht, dass sie auch effektiv sind. Wir haben auf dem Schwarzen Meer mit neuen Technologien die Initiative ergriffen.»An diesem Morgen sind die Marinesoldaten auf Patrouille, um Seeminen zu finden, die die Russen im Schwarzen Meer verteilt haben. Die sechs Männer verbringen praktisch ihren ganzen Alltag auf dem Schiff, freie Tage gibt es kaum. Sie schlafen in einer kleinen Koje unter Deck, bereiten ihre Mahlzeiten in einer winzigen Küche zu. «Wir müssen ständig für den nächsten Einsatz bereit sein, 24 Stunden am Tag», sagt Stepan.Die sechs Marinesoldaten verbringen den Grossteil ihrer Zeit auf dem Boot, das ein europäisches Land der Ukraine übergeben hat. Viel Platz gibt es an Bord allerdings nicht.Über das Boot ist ein Netz gespannt – es soll die Besatzung vor Drohnen und herunterfallenden Trümmerteilen schützen.Plötzlich herrscht Aufregung an Deck. Im Wasser treibt ein dunkler Gegenstand – möglicherweise ist es eine Mine. Langsam steuert der Kapitän das Boot auf das Objekt zu. Dann die Entwarnung: Es ist nur ein Trümmerteil einer russischen Kamikazedrohne. Sie wurde wohl in der Nacht zuvor über dem Meer abgeschossen, bevor sie Odessa erreichen konnte.Eine schlaflose DrohnennachtDas Schicksal von Odessa und jenes des Schwarzen Meeres sind miteinander verknüpft – ohne den Zugang zum Meer gibt es keine Stadt, keinen Handel, der das Land am Leben erhält. Wie wichtig das Meer ist, wird in Odessa schon den Kleinsten vermittelt: Jeden Samstag trifft sich in der Marinesko-Marineschule die «Flottille junger Segler», eine Art maritime Pfadfindergruppe. An diesem Morgen haben viele der Buben und Mädchen noch schwere Augen – in der Nacht zuvor hatten die Russen erneut mit Dutzenden Drohnen während mehrerer Stunden die Stadt angegriffen.Doch als es darum geht, wer schneller Knoten machen kann, ist die Müdigkeit wie weggeblasen. Ein Palstek oder ein Mastwurf ist kein Problem für die kleinen Segler. «Seilkunde mag ich am liebsten», sagt Dima, der soeben ein Knotenduell gewonnen hat. «Irgendwann will ich Kapitän auf einem Frachtschiff werden. Oder auf einem Kriegsschiff», sagt der Dreizehnjährige.Jeden Samstag trifft sich die «Flottille junger Segler» in der Marinesko-Marineschule. Dima (rechts) ist begeistert von der Seilkunde.Ein Mann nimmt vor der Uferpromenade von Odessa ein Bad im Schwarzen Meer.Auf den Strassen von Odessa hat derweil das Wochenende begonnen, als wäre nichts gewesen. Freundinnen treffen sich zum Brunch, die schicken Lokale sind voll. Auf dem Flohmarkt, wo sogar Hundewelpen feilgeboten werden, flanieren Familien. Unten an der Uferpromenade steigen Badegäste ins kühle Wasser des Schwarzen Meeres. In solchen Momenten zeigt sich die «Stadt des Lächelns» von ihrer besten Seite. So sorglos, wie sie früher war.Passend zum Artikel