Momentan, wo alle in diversen Datenbanken nach ihrem Nazi-Opa suchen, liegt der Fokus wieder eher auf den Tätern. Und je weiter die Zeit des Nationalsozialismus wegrückt, desto schwieriger wird der Zugriff auf jene, die noch etwas zu erzählen haben. Und sei es nur durch ihre Existenz in einer der Datenbanken, wie sie auch die Süddeutsche Zeitung anbietet. Oft bleibt am Ende, wenn man dann den Nazi-Opa gefunden hat, die Frage: Und nun? Was lernen wir daraus?
"Frieda" von Geraldine Oetken: Ein Mensch, der kaum Spuren hinterließ
In ihrem Roman sucht Geraldine Oetken nach ihrer Urgroßtante, die während der NS-Zeit in einem Heim für Menschen mit Behinderungen starb.







