Bei vielen Deutschen liegt gespartes Geld oft auf Tagesgeld- und Girokonten rum. Manchmal weil wir nicht wissen, wie wir es anlegen sollen, manchmal auch weil uns Kriege, Krisen und Kursschwankungen Angst davor machen, zu investieren. Dabei geht viel Geld verloren, dass wir eigentlich in Aktien, ETFs oder Gold gewinnen könnten, sagt Finanzexperte Hartmut Walz.
Walz ist Professor für Betriebswirtschaftslehre und Finanzdienstleistung an der Hochschule Ludwigshafen und berät Anleger bei der Alters- und Vermögensvorsorge. Sein Credo lautet: Ein breit aufgestelltes Portfolio helfe bei der Risikostreuung, frei nach dem englsichen Sprichwort »Don't put all your eggs in one basket«.»Meine schwierigsten Gesprächspartner sind oft Unternehmerinnen, Freiberufler und die Leute, die ihr Körbchen immer ihr Leben lang gehütet haben, weil sie im Alter immer noch die Kontrolle behalten wollen. Und wir können aber weltweit nicht kontrollieren. Also wir müssen streuen und loslassen.«
Im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben« erklärt Walz, warum gute ETFs nicht teuer sind, wie wir eine gute Vermögensberatung erkennen und ob nachhalties Investieren möglich ist. Hören Sie hier die Folge:
Dieses Audio ist derzeit nicht verfügbar.







