Vor dem Supercup spricht wenig für eine spannende Bundesligasaison. Die Konkurrentinnen vom Meister FC Bayern leiden unter Qualitätsverlust.
Immerhin: Der VfL Wolfsburg konnte sich noch mit der slowenischen Nationalspielerin Lara Prašnikar verstärken
Matthias Koch/imago
Es ist natürlich ein schönes Zeichen für die um Anerkennung ringende Frauen-Bundesliga, wenn mit Lara Prašnikar eine über ein Jahrzehnt prägende Persönlichkeit zurückkehrt. Der VfL Wolfsburg vermeldete vor dem Supercup gegen den FC Bayern in Ingolstadt (Samstag 19.30 Uhr/DF1 und MagentaTV) die Verpflichtung der Torjägerin, die vor fast genau einem Jahr von Eintracht Frankfurt zu den Utah Royals gewechselt war, sich allerdings in der US-Profiliga NWSL nicht durchsetzen konnte. Die 28-Jährige schaffte nur zwei Tore für den Klub im Großraum von Salt Lake City.
Bei den Niedersachsen unterschrieb die slowenische Nationalspielerin einen Vertrag bis 2029. „Der VfL zählt zu den größten Vereinen in Europa, deshalb bedeutet mir der Wechsel sehr viel“, versicherte Prašnikar, die insgesamt 68 Bundesligatore schoss. Der Werksklub macht mit ihrer Verpflichtung sicherlich nichts falsch, an den Kräfteverhältnissen ändert sich indes wenig.









