Insider: USA fordern von Netanjahu Verurteilung militanter SiedlerDie USA drängen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu einer öffentlichen Verurteilung militanter Siedler. Dies verlautet aus US- und israelischen Regierungskreisen. Hintergrund ist die seit fast einer Woche andauernde Belagerung palästinensischer Häuser im Dorf Kusra im Westjordanland, wo Siedler zuletzt Wasser und Strom abgestellt haben. Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben ein von den Siedlern neu errichtetes Zelt wieder entfernt. Netanjahu äußert sich bislang nicht zu den Vorfällen. Eine Verurteilung gilt als politisch heikel für ihn, da seine rechtsgerichtete Koalition auf die Stimmen von Siedlern angewiesen ist.Jemens Militär meldet vereitelten Huthi-AngriffRegierungstruppen im Jemen haben einen Angriff der Huthi-Miliz im Südwesten des Landes vereitelt. Bei den Gefechten am Freitag seien Dutzende Huthi-Kämpfer getötet oder verletzt worden, teilten die mit der international anerkannten Regierung verbündeten Streitkräfte mit. Den Angaben zufolge wollten die vom Iran unterstützten Huthi militärische Verstärkung in der Provinz Tais mit Drohnen, Sprengstoff und Artillerie angreifen. Die Regierungstruppen hätten die Pläne jedoch durchkreuzt.Militär greift Stellungen der Huthi im Jemen anIm Jemen gehen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Huthi-Miliz weiter. Bei einem Angriff auf Stellungen der Huthi sollen nach Angaben eines jemenitischen Regierungsvertreter mehrere Kämpfer der Miliz getötet oder verletzt worden sein. Eine konkrete Zahl nannte der Vertreter nicht. Die Huthi-Miliz äußerte sich zunächst nicht. An der Westküste des Landes auf der arabischen Halbinsel begannen Regierungstruppen demnach mit einer größeren Offensive gegen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz. Dabei seien schwere Artillerie und Drohnen eingesetzt worden. Vorausgegangen sei ein Huthi-Angriff mit Drohnen und ballistischen Raketen auf Gebiete in der Provinz Al-Hudaida und der weiter südlich gelegenen Hafenstadt Al-Mokka. Zudem hätten Regierungstruppen mit Artillerie die Nachschubwege der Huthi beschossen.Geheimdienste der USA und Israels offenbar wiederholt uneinsZwischen den Geheimdiensten der USA und Israels gibt es Insidern zufolge erhebliche Meinungsverschiedenheiten über angebliche iranische Anschlagspläne auf US-Präsident Donald Trump. Israel habe die USA im vergangenen Jahr mehrfach vor Attentaten gewarnt, sagten US-Insider. Die CIA und andere US-Dienste hätten diese Informationen jedoch nicht bestätigen können. In mehreren Fällen habe die CIA die israelischen Erkenntnisse über die von Iran ausgehende Gefahr als wenig verlässlich eingestuft. Die Warnungen umfassten mögliche Angriffe durch Scharfschützen oder Messerattacken bei Großveranstaltungen.Die detaillierteste Warnung gab es vor dem Nato-Gipfel im Juli in Ankara, wie die US-Insider Reuters sagten. Israelische Regierungsvertreter hätten das Weiße Haus darüber informiert, dass Iran möglicherweise versuchen könnte, Trumps Präsidentenmaschine Air Force One mit einer schultergestützten Rakete abzuschießen. Auch der türkische Geheimdienst habe dafür aber keine Beweise gefunden und dies den USA mitgeteilt, so die Insider.Angriff auf Schiffe: Lage am Golf weiter angespanntKurz vor dem Verstreichen einer 60-tägigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran bleibt die Lage in der faktisch blockierten Straße von Hormus weiter angespannt. In der Nacht wurden in der Meerenge zwei Schiffe des staatlichen emiratischen Ölkonzerns Adnoc angegriffen. Bei dem Vorfall in der Meerenge sei niemand verletzt worden, berichtete die staatliche emiratische Nachrichtenagentur WAM. Über mögliche Schäden an den Schiffen gab es zunächst keine Angaben. Die Waffenruhe läuft an diesem Samstag aus. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verurteilten den Angriff, für den sie den Iran verantwortlich machen, aufs Schärfste. Das Außenministerium in Abu Dhabi betonte, dass der Angriff einen eklatanten Verstoß gegen die Resolution 2817 des UN-Sicherheitsrats darstelle, die die Freiheit der Schifffahrt bekräftigt.Hegseth: Blockade gegen Iran „unbegrenzt“ möglichDie USA können nach Einschätzung von Verteidigungsminister Pete Hegseth die Seeblockade gegen den Iran „unbefristet“ aufrechterhalten. Die US-Marine könne die dafür benötigten Schiffe regelmäßig austauschen, sagte Hegseth am Donnerstag (Ortszeit) Journalisten in Panama. „Wir werden Schiffe hinein- und herausrotieren lassen, wie wir es getan haben und weiter tun werden.“Der Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ ist inzwischen seit neun Monaten im Einsatz. Das Schiff war dabei mehr als 240 Tage ununterbrochen auf See. Mehrere demokratische Abgeordnete forderten vom Pentagon Aufklärung über die Bedingungen an Bord. Sie verwiesen unter anderem auf Berichte über Probleme bei der Versorgung und der Moral der Besatzung.Hegseth wies die Berichte als „völlig falsch dargestellt“ zurück. Jedes Schiff, jede Besatzung und jeder Kapitän habe jederzeit alles, was das Militär zur Verfügung stellen könne, sagte er.Vance: Krieg wird mit stärkerer US-Position endenUS-Vizepräsident JD Vance hat sich zu den Zielen der US-Regierung für ein Ende des Iran-Kriegs geäußert. In einem Interview des Senders Fox News sagte Vance, der Krieg werde mit einer stärkeren Position der USA enden. Eine Rückkehr zu einer offenen und gebührenfreien Passage durch die Straße von Hormus, wie Vance sie zuvor gefordert hatte, erwähnte er nicht. Vances Äußerungen schienen zudem darauf hinzudeuten, dass die Regierung den wirtschaftlichen Folgen des Krieges inzwischen mehr Bedeutung beimisst als dessen ursprünglichen Zielen.Er bezeichnete es als oberstes Ziel der US-Regierung, Öl und Gas für die Amerikaner bezahlbar zu halten. Das zweite Ziel sei, den Iran dauerhaft am Bau einer Atomwaffe zu hindern. „Ich bin zuversichtlich, dass wir beide Ziele erreichen“, sagte Vance. Zugleich sei die Lage unvorhersehbar, weil der Iran unberechenbar sei und sich mitunter nicht an Zusagen halte.Bessent: USA werden Iran wirtschaftlich isolieren und Hormus-Blockade fortsetzenDie USA werden US-Finanzminister Scott Bessent zufolge beispiellose Maßnahmen gegen den Iran ergreifen. „Wir werden Maßnahmen anwenden, wie sie in der Geschichte der wirtschaftlichen Isolierung eines Landes noch nie dagewesen sind“, sagt Bessent in der TV-Sendung „Rob Schmitt Tonight“ des US-Senders Newsmax. Für die kommende Woche kündigt er weitere Erklärungen an. „Es wird eine Kombination aus einer wirtschaftlichen Isolierung sein (...) und der fortgesetzten Blockade in der Straße von Hormus, die verhindern wird, dass irgendetwas in die iranischen Häfen hinein- oder herausgelangt“, sagt der Minister.Nach Klagen über Missstände: US-Flugzeugträger wird abgelöstNach alarmierenden Beschwerden über Missstände auf der „USS Abraham Lincoln“ soll der in Nahost eingesetzte Flugzeugträger laut Medienberichten abgelöst werden. Ersetzt wird er durch die „USS George Washington“, wie das „Wall Street Journal“ sowie die US-Sender CNN und NBC News unter Berufung auf Insider melden. Laut CNN war der Austausch der Schiffe bereits zuvor geplant. Unklar war beiden Sendern zufolge hingegen, wie lange das Ganze dauert. NBC News zufolge dauert ein solcher Wechsel für gewöhnlich mehrere Wochen.Huthi-Rebellen melden Angriff auf Aramco-Raffinerie in Saudi-ArabienDie jemenitischen Huthi-Rebellen greifen einer Meldung ihrer Nachrichtenagentur Saba zufolge eine Raffinerie des Ölkonzerns Aramco im saudi-arabischen Dschasan mit zwei Drohnen an. Aus Kreisen der vom Iran unterstützten Gruppe verlautet, die Attacke sei eine Reaktion auf saudi-arabische Verletzungen des jemenitischen Luftraums und der Souveränität in den Provinzen Saada und Hadscha. Eine Stellungnahme aus Saudi-Arabien liegt zunächst nicht vor.Israel meldet erneut gezielten Angriff auf Hamas-KommandeurDie israelische Armee hat erneut ein Hamas-Mitglied im Gazastreifen gezielt getötet. Es habe sich dabei um einen Kompaniekommandeur des militärischen Flügels der Terrororganisation gehandelt, teilte Israels Militär am Nachmittag mit. Der Getötete habe Angriffe gegen israelische Soldaten vorbereitet. Israelische Medien meldeten, es sei seit einer Einstellung gezielter Tötungen auf Anweisung der politischen Führung Anfang August der zweite israelische Angriff dieser Art innerhalb von zwei Tagen im Gazastreifen gewesen.Aus medizinischen Kreisen vor Ort hieß es, ein Palästinenser sei in der Stadt Chan Junis im Süden des Gazastreifens getötet worden. Augenzeugen bestätigten, dass es sich bei ihm um einen Kommandeur der Hamas gehandelt habe.Zwei Tote bei israelischen Angriffen im GazastreifenBei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind örtlichen Angaben zufolge zwei Palästinenser getötet worden. Wie das von der Hamas geführte Innenministerium am Donnerstag mitteilte, wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug im Westen von Gaza-Stadt der dortige Polizeichef getötet. Zwei weitere Personen seien schwer verletzt worden. Ein weiterer Luftschlag im südlichen Chan Junis richtete sich nach Angaben des israelischen Militärs gegen einen Hamas-Kommandeur, der eine Attacke auf israelische Truppen geplant haben soll. Dabei wurde ein Motorradfahrer getötet und ein weiterer Mensch verletzt. Es handelt sich um die ersten tödlichen Angriffe seit mehr als einer Woche.Ölteppich vor Insel Keschm – offenbar durch iranischen Angriff auf FrachterDer Iran arbeitet nach eigenen Angaben an der Beseitigung eines Ölteppichs vor der Insel Keschm in der Straße von Hormus. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, deutete an, dass der Iran für seine Maßnahmen zur Eindämmung der Verschmutzung entschädigt werden sollte.Baghai schrieb auf der Plattform X, jeder, der vom Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus profitiere, sei rechtlich und moralisch verpflichtet, für die Umweltschäden aufzukommen und zu ihrer Beseitigung beizutragen. Die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Isna verbreitete Bilder, die Ölverschmutzungen an Stränden von Keschm zeigen sollten.Der Iran hat sich nicht dazu geäußert, wie es zu dem Ölaustritt kam. Das Unternehmen TankerTrackers.com veröffentlichte jedoch Satellitenbilder auf X und erklärte, die Ursache sei offenbar ein iranischer Angriff auf einen Massengutfrachter vor der Küste des Omans. Das Öl sei anschließend durch die Meerenge in Richtung Iran getrieben worden.In seinem Beitrag auf X warf Baghai die Frage auf, wer für Entschädigungen aufkommen solle. „Die Länder, die von der aus unserer Region exportierten billigen Energie profitieren? Die Schiffsversicherer?“, fragte er. „Oder die Aggressoren und ihre Partner, die den Persischen Golf und das Omanische Meer in einen Schauplatz für militärische Operationen und die Erprobung hochgradig zerstörerischer Waffen verwandelt haben?“Der Oman muss sich derzeit mit einem weiteren Ölteppich im Arabischen Meer befassen, der von einem vor der Südküste, also weit entfernt von der Straße von Hormus, auf Grund gelaufenen Tanker stammt. Bislang hat niemand den Vorfall für sich reklamiert, und die Ursache der gemeldeten Explosion wurde nicht genannt. Umweltexperten zufolge hat sich Öl aus dem teilweise gesunkenen Tanker vor der Küste einer Insel ausgebreitet und gefährdet ein Meeresschutzgebiet.US-Botschafter verurteilt Vorgehen israelischer SiedlerUS-Botschafter Mike Huckabee hat das Vorgehen israelischer Siedler gegen eine palästinensisch-amerikanische Familie im besetzten Westjordanland scharf verurteilt. Er bezeichnete die Belagerung ihres Hauses im Dorf Kusra als „schrecklichen Terrorakt“. Seit Sonntag hätten sich Siedler vor dem Haus versammelt, Bewohner bedrängt und sie daran gehindert, das Gebäude zu verlassen, berichteten örtliche Vertreter und Familienmitglieder.Nach Angaben des Hauseigentümers, der sich im US-Bundesstaat Ohio aufhält, harrten sein 48 Jahre alter Bruder und dessen Sohn mehrere Tage in dem Gebäude aus und hatten zeitweise keinen Zugang zu Lebensmitteln oder Wasser. Am Donnerstagmorgen seien die beiden schließlich vom israelischen Militär in Sicherheit gebracht worden, sagte der Bruder. Zuvor hätten Gruppen von zeitweise Dutzenden Männern Steine geworfen und versucht, eine nahe gelegene Steinmauer einzureißen.US-Angriffe im Jemen forderten 2025 mehr als 150 zivile OpferUS-Luftangriffe auf die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen haben im vergangenen Jahr 153 Zivilisten das Leben gekostet. Das geht aus einer nicht geheimen Untersuchung des US-Verteidigungsministeriums hervor, die der AP vorliegt und dem US-Kongress im Rahmen eines jährlichen Berichts über zivile Opfer übermittelt wurde. Ein Pentagon-Vertreter sagte, das Ministerium werde den Bericht in den kommenden Monaten vorlegen.Die Untersuchung konzentriert sich auf drei Luftangriffe im April 2025. Die Huthi hatten damals Israel und Handelsschiffe im Roten Meer angegriffen. Die US-Angriffe richteten sich gegen Ziele in und nahe der von den Huthi kontrollierten Hauptstadt Sanaa sowie gegen den Hafen Ras Isa. Neben den 153 Toten wurden 243 Menschen verletzt.Iran an Trump: „Die Straße von Hormus bleibt blockiert“Der Iran hat Äußerungen von Präsident Donald Trump widersprochen, wonach die USA die Kontrolle über die Straße von Hormus hätten. Die wiederholten Behauptungen und Posts von US-Amtsträgern zur Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus änderten nichts an der Realität, erklärte Irans neue Behörde für die Meerenge (PGSA) auf der Plattform X. „Die Straße von Hormus bleibt blockiert und wird erst wieder geöffnet, wenn die Bedingungen des Irans akzeptiert werden.“Trump hatte zuletzt wiederholt erklärt, die USA hätten die volle Kontrolle über die Meerenge. „Sie gehört uns“, sagte er etwa am Dienstagabend. Die Iraner hätten keine Kontrolle. „Irgendwann werden die Iraner vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt“, drohte er.USA gegen Israels Pläne für Verbleib von Truppen im LibanonDie USA kritisieren Israels Pläne für einen weiteren Einsatz von Soldaten im Südlibanon. Das US-Außenministerium erklärte, die Äußerungen von Verteidigungsminister Israel Katz, wonach Israel sich aus bestimmten Gebieten nicht zurückziehen werde, stünden im Widerspruch zu einem Rahmenabkommen mit dem Libanon. Ein Sprecher bekräftigte am Mittwoch, die USA „erwarten von allen Parteien, dass sie im Einklang mit dem vereinbarten Rahmenabkommen handeln“. Dieses sehe keine langfristige oder dauerhafte israelische Präsenz im Süden vor.Katz hatte zuvor erklärt, Israel werde sich aus einigen seiner derzeitigen Stellungen nicht zurückziehen: „Unter keinen Umständen ziehen wir uns zurück.“Regierungstruppen töten Huthi-Kämpfer im JemenIn mehreren Provinzen des Jemen sind zahlreiche Huthi-Kämpfer bei Angriffen der Regierungstruppen getötet oder verletzt worden. Der stellvertretende Informationsminister des Jemen, Fajjad al-Numan, erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass Regierungstruppen „intensive Artillerie- und Drohnenangriffe“ auf Stellungen der Huthi an mehreren Fronten durchgeführt hätten. Die Angriffe richteten sich demnach gegen Verstärkungstruppen und Stellungen der Huthi westlich des Bezirks Katabah in der Provinz Dhale.Al-Numan fügte hinzu, dass Drohnen des Militärkommandos von Tais zudem verschiedene militärische Ausrüstungsgegenstände ins Visier genommen hätten, die in den Verteidigungslinien der Huthi in der Provinz stationiert waren. In den Provinzen Marib und Al-Jawf hätten Regierungstruppen mit Artillerie und Drohnen umfangreiche Angriffe entlang der Frontlinien mit den Huthi durchgeführt, bei denen Dutzende Kämpfer getötet worden seien. Auch an der Westküste seien Artillerieangriffe auf Huthi-Ansammlungen durchgeführt worden, was Dutzende Tote und Verwundete zur Folge gehabt habe.Israel meldet gezielten Angriff auf Hamas-Kommandeur in GazaDie israelische Armee hat nach eigenen Angaben im nördlichen Gazastreifen einen Kommandeur der islamistischen Hamas gezielt angegriffen. Nach palästinensischen Medienberichten wurde in Beit Lahia mindestens ein Palästinenser getötet. Nach Darstellung der israelischen Armee plante der Mann „Terrorangriffe auf israelische Truppen, die im Gazastreifen operieren“. Er sei angegriffen worden, um eine Bedrohung von Soldaten zu beseitigen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Bericht: Israelisches Militär sprengt Schulgebäude im LibanonIsraelische Soldaten sollen im Libanon ein vierstöckiges Schulgebäude gesprengt haben. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete am Mittwoch, Soldaten hätten in dem von Israel besetzten Ort Sautar al-Scharkija im Süden des Landes neben dem Schulgebäude zudem eine Einrichtung der Gemeinde und einen Kindergarten zerstört. Der Gemeinderat sprach dem Bericht zufolge von einem „abscheulichen Verbrechen“. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs lag zunächst nicht vor.Sautar al-Scharkija grenzt an eine neu geschaffene sogenannte Pilotzone, aus der sich das israelische Militär schrittweise zurückziehen und die Kontrolle an die libanesische Armee übergeben soll. Im Gegenzug für derartige Rückzugsbewegungen will Beirut die Schiitenmiliz Hisbollah entwaffnen.Bei Oman auf Grund gelaufen: Öl aus Tanker erreicht FestlandDas Öl des vor der Küste des Oman auf Grund gelaufenen Tankers hat das Festland erreicht. Der ausgelaufene Rohstoff treibt weiter nordöstlich an der omanischen Insel al-Kiblija vorbei und ist teilweise bereits am Festland angekommen, wie die Weltschifffahrtsorganisation IMO mitteilt. Der Öltanker „Caroline Bezengi“ wird Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet und steht unter EU-Sanktionen.Nach IMO-Angaben war der Tanker mit insgesamt 130.000 Tonnen Öl beladen, das bereits „für einige Zeit“ aus diesem auslaufe. Der Zugriff auf das Schiff sei durch den Monsun in der Region eingeschränkt und sorge für Verzögerungen bei der Bergung, teilt die IMO weiter mit. Ein Notfallplan für den Fall einer Ölpest sei eingerichtet.Der Tanker vor einigen Tagen ReutersGreenpeace warnt weiter davor, dass es zu einer Umweltkatastrophe von gewaltigem Ausmaß kommen könnte. Die durch das Öl verschmutzte Fläche sei mittlerweile auf 1.000 Quadratkilometer angewachsen, teilte die Umweltorganisation unter Beruf auf Satellitenaufnahmen von Dienstag mit. Am vergangenen Donnerstag war noch von 600 Quadratkilometern die Rede gewesen. Die Situation sei „ein weiteres alarmierendes Beispiel für die erheblichen Umweltrisiken, die von der sogenannten russischen Schattenflotte ausgehen“, sagte die Greenpeace-Expertin Nina Noelle auf Anfrage.Pakistan setzt Vermittlungsbemühungen im Iran-Krieg fortPakistan hat seine Vermittlungsbemühungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran auch am Mittwoch fortgesetzt. Außenminister Ishaq Dar warb bei einem Treffen mit dem iranischen Botschafter in Islamabad, Resa Amiri Moghadam, für eine Wiederbelebung der Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über ein dauerhaftes Ende des Krieges in der Golfregion. Tags zuvor war der pakistanische Innenminister Mohsin Naqvi für Gespräche mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi und anderen Vertretern der Islamischen Republik nach Teheran gereist.Ein im Juni geschlossenes Rahmenabkommen, das Raum für Verhandlungen über ein dauerhaftes Kriegsende schaffen sollte, läuft am Montag aus. Die damit einhergehende Waffenruhe war im Juli im Streit über die Kontrolle der Schifffahrt in der Straße von Hormus zusammengebrochen. Mehr als zwei Wochen lang kam es zu intensiven wechselseitigen Angriffen.Israelische Soldaten stoßen mit jüdischen Siedlern zusammenIm besetzten Westjordanland ist es zu Zusammenstößen zwischen israelischen Soldaten und jüdischen Siedlern gekommen. Die Einsatzkräfte hätten einen unmittelbar vor palästinensischen Häusern errichteten Außenposten nahe dem Dorf Qusra auflösen wollen, berichten Augenzeugen. Die Soldaten hätten jedoch nur die Abdeckung eines der Zelte abgebaut und sich danach wieder zurückgezogen, ohne die Siedler zu vertreiben. Nach dem Abzug der Truppen griffen die Siedler den Augenzeugen zufolge palästinensische Häuser mit Steinen an. Das israelische Militär teilt mit, die Einsatzkräfte arbeiteten an der Räumung des Geländes. Die Armee bezeichnet den Außenposten in einer Stellungnahme als illegal und inakzeptabel.Trump: Straße von Hormus gehört uns – neue Warnung an IranNoch immer fahren wenig Handelsschiffe durch die vom Iran faktisch blockierte Straße von Hormus – doch die US-Regierung behauptet weiter, die volle Kontrolle über die Meerenge zu haben. „Sie gehört uns“, sagte Präsident Donald Trump vor Reportern. Irgendwann würden die Iraner „vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt“. Aber die USA befänden sich im Moment in einer sehr guten Position. „Wir haben die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus. Sie haben keine Kontrolle.“Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte am Abend auf der Plattform X berichtet, die Angriffe und Schikanen durch die iranischen Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an - und seien der Beweis, dass der Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko von treibenden oder nicht kartierten Minen. Handelsschiffe verkehrten weiter nur auf reduziertem Niveau. Dieser Liveblog ist zuerst beim „Handelsblatt“ erschienen.
Liveblog: USA werden Iran laut Bessent wirtschaftlich isolieren
Geheimdienste der USA und Israels offenbar wiederholt uneins +++ Angriff auf Schiffe – Lage am Golf weiter angespannt +++ Hegseth: Blockade gegen Iran „unbegrenzt“ möglich +++ Der Newsblog.






