Hunderte Mitarbeitende von Hilfsorganisationen wurden 2025 getötet, viele weitere wurden verletzt. Caritas fordert Hilfe von Bundesregierung und EU.
Mehr als die Hälfte der Todesfälle ereignete sich 2025 im Gazastreifen
Mohammad Abu Elsebah/imago
350 humanitäre Helferinnen und Helfer sind nach Angaben der Aid Worker Security Database der internationalen Forschungsgruppe Humanitarian Outcomes im vergangenen Jahr getötet worden. Zudem wurden 322 Personen verwundet, 235 durch nicht-staatliche Akteure entführt und 280 festgenommen oder verhaftet. Das sind Zahlen, die Mitarbeitende der britischen Datenbank verifizieren konnten. Die Angriffe auf Hilfskräfte sind demnach auf einem Höchststand.
Die Hilfsorganisation Caritas international fordert die Bundesregierung und die EU in einem Statement vom Freitag auf, „den Schutz humanitärer Helfer in internationalen Gesprächen konsequenter einzufordern und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht nicht folgenlos zu lassen“.






