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Die optimistische Erzählung um künstliche Intelligenz geht so: Auch dank der revolutionären Technologie rückt ein sauberes Energiesystem, das sich vollständig aus erneuerbaren Quellen speist und keine natürlichen Ressourcen vergeudet, immer näher. Solar- und Windkraftanlagen, Stromnetze und Verbrauchsgeräte werden autonom und smart gesteuert, der Strom in jedem Moment genau dahin gelenkt, wo er benötigt wird. Insgesamt sinken Verbrauch und Produktion, ohne dass jemand auf Wohlstand verzichten müsste. Als Notfallreserve gedachte fossile Kraftwerke werden überflüssig, vielleicht auch ein Teil der heute angedachten massiven Hochspannungsleitungen oder Batteriespeicher.Und hier die pessimistische Erzählung: Der KI-Boom mit seinen gewaltigen Datenzentren und Chipfabriken verschlingt so enorme Energiemengen, dass noch mehr fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas verfeuert werden, als jetzt schon – was das Weltklima weiter anheizt. Zugleich verbraucht die Technik gewaltige Wassermengen, nach denen viele gerade in der aktuellen Dürre lechzen. Bei allen Risiken, die KI sonst noch trägt, würde dieses allein schon zum Unglück der Menschheit genügen.