PfadnavigationHomeRegionalesRheinland-Pfalz & SaarlandEvakuierung im Kreis Mayen-Koblenz wegen Waldbrandes möglichStand: 16:13 UhrLesedauer: 2 MinutenWieder brennt es im Wald in Rheinland-Pfalz, die Feuerwehr rückt zu einem Großeinsatz aus. (Symbolbild)Quelle: Jens Büttner/dpaEin Wald- und Wiesenbrand bei Langscheid sorgt für starke Rauchentwicklung und könnte Evakuierungen nötig machen. Was Betroffene jetzt beachten sollten und wie die Einsatzkräfte vorgehen.Wegen eines großflächigen Wald- und Wiesenbrandes bei Langscheid im Landkreis Mayen-Koblenz müssen sich die Einwohner zweier Ortschaften darauf einstellen, ihre Häuser zu verlassen. «Bereiten Sie sich auf eine Evakuierung der Ortschaften Langenfeld und Arft vor», hieß es in einer Warnmeldung am Nachmittag. Zum jetzigen Zeitpunkt handele es sich um eine vorbereitende Maßnahme, teilte der Landkreis mit.Die Bewohner wurden zudem aufgefordert, «nur das Nötigste für 2-3 Tage außer Haus» mitzunehmen und den Anweisungen der Einsatzkräfte und des Ordnungsamtes zu folgen. Außerdem baten die Einsatzkräfte, älteren und hilfsbedürftigen Personen zu helfen sowie auf Lautsprecherdurchsagen zu achten. Die beiden von möglichen Evakuierungen betroffenen Ortschaften haben zusammen rund 900 Einwohner.Massive RauchentwicklungMit dem Feuer gehe eine massive Rauchentwicklung einher, hatte der Landkreis bereits zuvor mitgeteilt. Betroffen seien insbesondere die Bereiche Langenfeld, Hohenleimbach, Arft, Netterhöfe, Hausten und Morswiesen. Das betroffene Gebiet solle gemieden werden, hieß es. Zudem war die Bevölkerung gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat die Einsatzleitung übernommen und koordiniert die umfangreichen Einsatzmaßnahmen.Wie groß die betroffene Fläche ist, sei aktuell nicht klar. Wie die Polizei mitteilte, ist auch ein Hubschrauber im Einsatz, um die Löscharbeiten zu unterstützen. «Die Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck daran, den Wald- und Wiesenbrand unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern», hatte der Landkreis mitgeteilt.dpa-infocom GmbH