Wer auch immer von seinen Lakaien auf diese Lösung gekommen ist, ihm gebührt der schwarze Gürtel im Narzissten-Judo. Der Gesichtsverlust ist abgewendet, es darf verkündet werden, dass Donald Trumps Name nun doch auf der Marmorfassade des Kennedy Centers in Washington prangen soll. Vor gut zwei Monaten hatte ein Gericht angeordnet, seinen Namen von dort zu entfernen, die Umbenennung der staatlichen Institution in „Donald J. Trump and John F. Kennedy Memorial Center for the Performing Arts“ war illegal. Der Verwaltungsrat hatte im Dezember dafür gestimmt, nachdem Trump das Gremium mit Leuten seines Vertrauens besetzt hatte.
Öffentliche Demütigung
Gegen die Umbenennung klagte die demokratische Abgeordnete Joyce Beatty, die von Amts wegen dem Verwaltungsrat angehört. Im Mai entschied Bundesrichter Christopher Cooper, dass der Verwaltungsrat den gesetzlich festgelegten Namen des Kennedy Centers nicht ändern dürfe. Das Zentrum ist vom Kongress als lebendes Denkmal für den ermordeten Präsidenten John F. Kennedy geschaffen worden. Eine Änderung des Namens könne deshalb nur der Kongress beschließen. Trumps Name wurde im Juni entfernt.
Massiver Künstlerboykott: „Trump Kennedy Center“ schließt für zwei Jahre wegen Renovierungen












