Ende Juli drangen Cyberkriminelle in das Transparenzregister des Fürstentums Liechtenstein ein und kopierten 31.000 Datensätze. Diese verraten, welche Personen hinter sämtlichen Stiftungen, Treuhandgesellschaften und Unternehmen in Liechtenstein stecken. Anhand dieser Informationen könnten Leute erpresst werden, sagt Adrian Mom, Partner der Beratungsgesellschaft Alix Partners in Zürich. Der Spezialist für „Forensic Accounting“ berät Finanzhäuser und Aufsichtsbehörden im Kampf gegen Geldwäsche, Bilanzbetrug und Terrorismusfinanzierung. Er sieht „eklatante Schwächen“ in Liechtensteins IT-System.
Hackerangriff auf Liechtenstein bedroht das Geschäftsmodell des Fürstentums
Der Cyberangriff im Fürstentum könnte für Betroffene noch sehr unangenehm werden. Ein Fachmann für Finanzkriminalität ordnet den Fall ein.









