FC Thun steht fix in europäischer Ligaphase - Lugano, St. Gallen und Sion schaffen Playoff-Einzug in Conference-LeagueAm Donnerstagabend spielten fünf Schweizer Clubs in den europäischen Ligen um den Einzug in die Playoffs.13.08.2026, 22.47 Uhr3 LeseminutenDer FC Thun unter Trainer Gian-Luca Privitelli steht trotz einer Niederlage im isländischen Reykjavik fix in einer europäischen Ligaphase.Imago / Grant HubbsThun steht trotz Niederlage fix in einer Ligaphase(sda) Der FC Thun steht in einer europäischen Ligaphase. Zwar kassierten die Berner Oberländer im isländischen Reykjavik eine hart umkämpfte 2:3-Niederlage, das komfortable 3:0-Polster aus dem Hinspiel reichte dem Schweizer Meister jedoch vollauf, um sich für die Playoffs der Europa League zu qualifizieren. Damit hat das Team von Trainer Gian-Luca Privitelli sein grosses Saisonziel auf internationalem Parkett bereits erreicht: Selbst bei einem Scheitern in der nächsten Runde steht Thun im Minimum in der Ligaphase der Conference League.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Die Oberländer legten im Vikingsvöllur-Stadion einen Start nach Mass hin. Bereits in der 10. Minute nutzte Fabio Fehr einen schweren Abwehrfehler der Isländer eiskalt zur Thuner Führung aus. Die Antwort der bissigen Gastgeber liess jedoch nicht lange auf sich warten. Nach einer Viertelstunde glich Islands Fussballstar Gylfi Sigurdsson mit einem herrlichen Distanzschuss zum 1:1 aus. Das Spiel entwickelte sich zu einem munteren Schlagabtausch, bei dem die Abwehrreihen auf beiden Seiten Schwächen offenbarten. Brighton Labeau brachte Thun per Kopf nach einer halben Stunde zwar erneut in Front, doch Stigur Thordarson egalisierte für Vikingur postwendend zum 2:2-Pausenstand.Nach dem Seitenwechsel drängten die heimischen Fans ihr Team nach vorne, während der FC Thun den Vorsprung aus dem Hinspiel verwaltete. In einer zunehmend zerfahrenen und ruppigen Partie mit zahlreichen gelben Karten drehten die Isländer das Spiel durch Valdimar Ingimundarson in der 55. Minute zum 3:2. Die Schlussoffensive der Isländer überstanden die Thuner dank einem starken Keeper Niklas Steffen, der kurz vor Schluss mit einer starken Parade verhinderte, dass die Thuner noch mehr hätten zittern müssen.Auf wen der FCT in den Playoffs trifft, entscheidet sich morgen Abend. Die Partie zwischen Klaksvik und Lech Posen wurde nämlich um einen Tag verschoben, weil die Polen aufgrund des nebligen Wetters nicht rechtzeitig auf den Färöer Inseln hatten landen können. Nach dem Hinspiel liegt Posen mit 1:0 leicht im Vorteil.Conference League: Drei Schweizer Teams erreichen das PlayoffLugano, St. Gallen und Sion dürfen weiter auf einen Europacup-Herbst hoffen. Die drei Schweizer Teams erreichen in der Qualifikation für die Conference League die letzte Runde.Es war abzusehen, dass Luganos Reise auf die Inseln im Nordatlantik beschwerlich werden würde. Doch so mühsam hätte sich das Team von Trainer Mattia Croci-Torti das Duell mit NSI Runavik, dem aktuellen Leader der färöischen Liga, wohl kaum vorgestellt. Nach dem zweiten Gegentreffer in der 61. Minute war das 2:0-Polster aus dem Hinspiel plötzlich aufgebraucht, und es drohte die bittere Blamage.Dank einer Steigerung in der Schlussphase und den Kopfballtoren von Yanis Cimignani und Kevin Behrens wendete der FC Lugano das Blatt noch einmal. Zwar verpassten die Tessiner den siebten Sieg im siebten Pflichtspiel, sie stehen aber trotzdem in den Playoffs der Conference-League-Qualifikation. Dort kommt es zum Duell mit Maccabi Tel Aviv.Botelli trifft schon wiederKämpfen musste auch der FC Sion, der nach dem 2:2 im Hinspiel vor heimischem Publikum zunächst in Rückstand geriet. Der FC Noah aus Armenien ging in der 25. Minute durch einen von Sions Captain Ali Kabacalman verursachten Penalty in Führung.Die Walliser drückten danach lange auf den Ausgleich, der schliesslich in der 53. Minute fiel. Der Schweizer U21-Nationalstürmer Winsley Botelli brachte den FC Sion mit einem Traumtor zurück ins Spiel. Für den 20-Jährigen war es der sechste Treffer im siebten Pflichtspiel dieser Saison. Zehn Minuten später schoss Baltazar mit einem weiteren Distanzschuss das siegbringende 2:1. Im Playoff könnte Sion auf Ajax Amsterdam treffen.St. Gallen mit klarem SiegKeine Mühe hatte der FC St. Gallen, der nach dem 3:1-Sieg im Hinspiel auch sein Heimspiel gegen Sheriff Tiraspol gewann. Beim 5:1 trafen die Angreifer Diego Besio und Andrin Hunziker doppelt, Mihailo Stevanovic sorgte für den Schlusspunkt.Der Schweizer Cupsieger spielt nun gegen das dänische Team Nordsjaelland um den Einzug in die Ligaphase der Conference League.Seine europäischen Hoffnungen begraben musste dagegen Super-League-Aufsteiger Vaduz. Gegen Inter Turku hätte Liechtensteins Cupsieger nach dem 1:2 im Hinspiel vor heimischem Publikum einen Sieg gebraucht. Nach zweimaliger Führung der Vaduzer endete die Partie jedoch 2:2.Passend zum Artikel