Das Freibad vor der Volksbühne sollte Schwarzen Kindern und Jugendlichen für einige Stunden exklusiv zur Verfügung stehen. Nach Gewaltandrohungen wurde das Event abgesagt.
Die Rechte und Rechtsextreme machen seit Tagen Stimmung gegen das Volksbad
Sebastian Christoph Gollnow/dpa
dpa | Wegen Sicherheitsbedenken haben die Berliner Volksbühne und der Verein „Each One Teach One“ (Eoto) eine geplante Veranstaltung abgesagt. Für Freitagnachmittag war ursprünglich vorgesehen gewesen, Schwimmen exklusiv für Menschen der Schwarzen Community anzubieten.
Die Volksbühne und der Verein könnten eine sichere An- und Abreise der angemeldeten Besucher ebenso wenig garantieren wie einen entspannten Feriennachmittag, hieß es. Eoto ist im Bereich der Rassismusprävention tätig und setzt sich für das Empowerment Schwarzer Menschen ein. Der Verein ist einer der Träger des Black Communities Center in Berlin-Wedding, das dieses Jahr eröffnet wurde.










