PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsFahrspaß der anderen ArtFahrbericht: Mini Aceman SEStand: 16:37 UhrLesedauer: 4 MinutenProduziert wird der Mini Aceman seit 2024 in China, gemeinsam mit der auf gleicher Plattform stehenden Elektroversion des dreitürigen CooperQuelle: MiniEin Elektro-Mini, entwickelt und gebaut in China: Da nimmt der natürlich komplett vorurteilsfreie Autotester zunächst mal eine skeptische Grundhaltung ein. Zu Recht – und zu Unrecht. SP-X/Innsbruck. Die Marke Mini steht wie kaum eine andere für Fahrvergnügen. Gerne wird zum Beispiel – vor allem bei Berichten zum Cooper – von einem „Gokart-ähnlichen Fahrgefühl“ geschrieben. Für solche Hersteller ist der Übergang zur Elektromobilität häufig besonders schwierig, mangelt es E-Autos in den Augen vieler Fans doch allein schon wegen des fehlenden Motorengeräuschs an Emotionalität.

Trotzdem hat sich auch Mini in Richtung Zukunft aufgemacht. So gibt es sowohl vom Cooper als auch vom Countryman schon Elektroversionen. Aber nur ein Modell im Portfolio der BMW-Tochter ist ausschließlich als Elektroauto erhältlich: der Aceman.

Mit 4,08 Meter misst der E-Mini vier Zentimeter mehr als der fünftürige Cooper, bleibt aber deutlich hinter dem 4,44 Meter langen Countryman zurück. Typisch für E-Autos bietet er jedoch für einen Kleinwagen recht viel Platz auf den Rücksitzen, während der Kofferraum mit 300 Litern klein ausfällt, sich aber immerhin durch Umlegen der Rücksitze auf rund 1.000 Liter erweitern lässt.Optisch ist der Aceman leicht als Mini zu erkennen, wenn auch sein Design ein wenig verspielter und weniger dynamisch wirkt als etwa das der Cooper-Modelle. Produziert wird der Fünftürer seit 2024 in China, gemeinsam mit der auf gleicher Plattform stehenden Elektroversion des dreitürigen Cooper, in einem Gemeinschaftswerk von BMW und Great Wall Motors.