Die Länder haben sich schon 2023 auf die Einführung geeinigt. Jetzt zieht die Hauptstadt nach. Die Karte war im CDU-SPD-regierten Senat lange umstritten.

So wie diese Musterkarte einer Bezahlkarte für Geflüchtete in Rheinland-Pfalz könnte auch das Berliner Modell aussehen

picture alliance/dpa | Harald Tittel

epd | Als letztes Bundesland hat Berlin die Bezahlkarte für Geflüchtete eingeführt. Sie gilt zunächst nur für alle neu ankommenden Asylsuchenden, wie das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten am Donnerstag in Berlin miteilte. Diese erhalten somit keine Bargeldauszahlungen mehr. Damit soll verhindert werden, dass Geld etwa ins Ausland fließt.

Die sogenannte „Berlin SocialCard“ funktioniert wie eine Bankkarte, mit der die Inhaber bargeldlos bezahlen können. Pro Monat ist es dennoch möglich, 50 Euro für Erwachsene in bar abzuheben, zusätzlich 50 Euro pro Kind. Diese Obergrenze gilt für die ersten sechs Monate. Die Karte ist in ganz Deutschland einsetzbar, dort wo Visa akzeptiert wird.