PfadnavigationHomeRegionalesHessenDürre setzt Viehhaltern zu - Futter wird knappStand: 10:56 UhrLesedauer: 2 MinutenVor allem der Futtermais leidet unter der Dürre. (Symbolbild)Quelle: Marijan Murat/dpaWie reagieren hessische Bauern auf Dürre und Futtermangel? Manche verkaufen ihre Tiere früher – doch noch hoffen viele auf Regen.Angesichts der anhaltenden Trockenheit werden die Futtermittel für viehhaltende Betriebe in Hessen knapp. «Derzeit greifen viele Betriebe zunächst auf ihre Futtervorräte aus dem Vorjahr zurück oder versuchen, zusätzliches Futter zuzukaufen», teilte eine Sprecherin des Hessischen Bauernverbandes auf Anfrage mit. «Sollten Trockenheit und Ertragsausfälle jedoch anhalten und sich keine ausreichenden Futtermengen beschaffen lassen, kann dies einzelne Betriebe dazu zwingen, Tierbestände anzupassen.»Ob und in welchem Umfang dies notwendig werde, hänge von der weiteren Witterung sowie von den regional verfügbaren Futtermengen ab. Vereinzelt werde bereits berichtet, dass Tiere früher vermarktet oder Bestände reduziert würden. «Von einem flächendeckenden oder außergewöhnlichen Anstieg der Schlachtzahlen in Hessen können wir derzeit jedoch nicht sprechen», so die Sprecherin. Vermutlich warteten einige Betriebe aktuell noch die weitere Entwicklung der Witterung ab.Futtermais und Zuckerrüben brauchen dringend RegenBesonders der Futtermais leide unter der anhaltenden Trockenheit und hohen Temperaturen, was sich negativ auf Ertrag und Qualität auswirken dürfte. Aber auch andere Kulturen seien auf ausreichende Niederschläge angewiesen, wie etwa Zuckerrüben. «Wie stark die Auswirkungen letztlich ausfallen, hängt von der weiteren Witterung in den kommenden Wochen ab», so die Sprecherin.Gerade bei Mais und Zuckerrüben könne Regen im Spätsommer noch einen wichtigen Beitrag zur Ertragsbildung leisten. Die Trockenheit zeige jedoch erneut, dass sich die Landwirtschaft auf häufigere Wetterextreme einstellen müsse und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel immer wichtiger würden.dpa-infocom GmbH
Dürre setzt Viehhaltern zu - Futter wird knapp - WELT
Wie reagieren hessische Bauern auf Dürre und Futtermangel? Manche verkaufen ihre Tiere früher – doch noch hoffen viele auf Regen.













