Mobile Airfryer werden zunehmend zu beliebten Begleitern auf Balkon, Terrasse oder beim Camping. Wir haben mehrere aktuelle Modelle einem ausführlichen Praxistest unterzogen und zeigen Ihnen die besten Geräte.Das Wichtigste in KürzeDer Ninja Crispi Pro sichert sich den Testsieg. Er erzielt die besten Garergebnisse, sorgt für besonders knusprige Pommes, hält Hähnchen saftig und bietet eine präzise Temperatureinstellung bis 240 Grad Celsius. Der Mova Aeroglass erhält die Auszeichnung als Preis-Leistungs-Sieger. Gute Garergebnisse, acht Programme, zwei Glasbehälter und eine einfache Bedienung sprechen für das Gerät. Lediglich Fingerabdrücke auf dem Bedienfeld fallen negativ auf. Nicht allein die Garleistung entscheidet. Bedienkomfort, Reinigung, Zubehör und Mobilität spielen im Alltag ebenfalls eine wichtige Rolle. Das zeigt sich unter anderem beim kompakten Ninja Crispi und beim vielseitigen Lauben Glass & Grill. Für Meal Prep eignen sich viele Modelle hervorragend. Sie ermöglichen Kochen, Servieren, Aufbewahren und Transportieren direkt im selben Glasbehälter. Immer mehr Hersteller verzichten auf PFAS-Beschichtungen und setzen stattdessen auf Glas sowie Metall.Küchentrend 2026: Weshalb mobile Glas-Airfryer derzeit immer beliebter werdenGlas-Airfryer entwickeln sich zunehmend zu einer eigenständigen Kategorie innerhalb des Airfryer-Markts. Im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten mit Kunststoffschubladen verwenden sie hitzebeständige Glasbehälter. Das sorgt nicht nur für eine modernere Optik, sondern bringt auch praktische Vorteile bei der täglichen Nutzung mit sich. Besonders während der Sommermonate sind die kompakten Geräte praktisch. Wenn Sie nur eine kleine Portion Pommes, etwas Gemüse oder ein Stück Hähnchen zubereiten möchten, müssen Sie nicht zwangsläufig den großen Backofen einschalten. Stattdessen übernimmt der mobile Airfryer diese Aufgabe platzsparend auf der Terrasse, dem Balkon oder im Camper. Einige Modelle lassen sich darüber hinaus als Tischgrill einsetzen und erweitern dadurch ihren Einsatzbereich deutlich.Ebenso praktisch präsentieren sich die mitgelieferten Deckel vieler Geräte. Reste können nach dem Essen im selben Behälter aufbewahrt werden, ohne dass ein zusätzliches Gefäß benötigt wird. Auch für den Transport oder das spätere Aufwärmen eignen sich die Glasbehälter hervorragend. Damit sprechen die Geräte insbesondere Menschen an, die ihre Mahlzeiten gerne vorbereiten und flexibel nutzen möchten. Hinzu kommt ein weiterer Trend. Viele Hersteller verabschieden sich von PFAS-Beschichtungen und setzen stattdessen auf Glas und Metall. Wer robuste Materialien bevorzugt, Wert auf eine unkomplizierte Reinigung legt und den Garvorgang jederzeit im Blick behalten möchte, findet in mobilen Glas-Airfryern eine interessante Alternative zur klassischen Heißluftfritteuse.Testsieger: Ninja Crispi Pro setzt im Test den MaßstabBereits nach kurzer Zeit wird deutlich, dass der Ninja Crispi Pro im Test eine Sonderstellung einnimmt. Mit einer maximalen Temperatur von 240 Grad Celsius erreicht er den höchsten Wert im Vergleich und liefert gleichzeitig die überzeugendsten Ergebnisse.Besonders bei Pommes zeigt sich das Gerät stark. Sie werden bemerkenswert knusprig und entwickeln kräftige Röstaromen. Auch Hähnchenbrust gelingt sehr gut. Das Fleisch bleibt saftig, während die Oberfläche eine attraktive Bräunung erhält. Dank der beiden Glasbehälter mit 5,7 und 2,3 Litern Fassungsvermögen eignet sich das Gerät sowohl für kleinere Snacks als auch für größere Portionen.Auch die Bedienung überzeugt auf ganzer Linie. Sieben Programme stehen zur Verfügung, darunter Air Fry, Roast, Bake, Prove und Dörren. Im Unterschied zum kleineren Ninja Crispi können Sie die Temperatur frei einstellen. Das Display informiert sogar sekundengenau über die verbleibende Garzeit. Die Steuerung wirkt durchdacht, die Menüs sind logisch aufgebaut und die Tasten reagieren zuverlässig. Positiv fällt außerdem die vollständig plastikfreie Verpackung auf.Kritikpunkte gibt es dennoch. Mit rund 250 Euro gehört der Crispi Pro zu den teuersten Geräten im Test, außerdem bringt er mit 10,3 Kilogramm vergleichsweise viel Gewicht mit. Für den mobilen Einsatz ist das nicht ideal. Wer jedoch maximale Leistung und eine umfangreiche Ausstattung sucht, findet derzeit kaum ein stärkeres Gesamtpaket.Preis-Leistungs-Sieger: Mova Aeroglass überzeugt mit viel LeistungDie Marke Mova ist im Bereich Küchengeräte noch relativ unbekannt. Mit dem Aeroglass zeigt der Hersteller jedoch eindrucksvoll, welches Potenzial in seinem Konzept steckt. Zum Lieferumfang gehören zwei Glasbehälter, zwei Grillroste und ein passender Deckel. Die Behälter bieten vier beziehungsweise 2,5 Liter Volumen und decken damit viele Alltagsanwendungen ab.Im Praxistest sammelt das Modell vor allem über seine einfache Handhabung Pluspunkte. Die Sensorfelder sind klar gestaltet, das Display bleibt übersichtlich und die acht Automatikprogramme decken die wichtigsten Einsatzbereiche ab. Praktisch ist zudem, dass sich Garzeit und Temperatur jederzeit verändern lassen, ohne das laufende Programm neu zu starten.Mit einer Leistung von 1700 Watt zählt der Aeroglass zu den kräftigeren Geräten im Vergleich. Gemüse entwickelt schöne Röstaromen, Hähnchen bleibt zart und erhält eine angenehme Kruste. Bei Pommes empfiehlt sich etwas Aufmerksamkeit, da die hohe Leistung oft kürzere Garzeiten ermöglicht als bei anderen Modellen.Am Ende reicht es knapp nicht für den Gesamtsieg. Die Kombination aus guter Leistung, durchdachter Bedienung und attraktivem Preis macht den Aeroglass dennoch zur klaren Empfehlung. Lediglich das Heizelement könnte sich einfacher entfernen lassen und die glänzende Oberfläche zeigt Fingerabdrücke recht schnell. Im Alltag fallen diese Punkte jedoch kaum ins Gewicht. Für rund 140 Euro bietet das Gerät ein ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.Kompakt und vielseitig: Ninja Crispi punktet mit cleverem KonzeptDer Ninja Crispi richtet sich an alle, die einen besonders mobilen Airfryer suchen. Die einzelnen Komponenten lassen sich platzsparend ineinander stapeln, wodurch Transport und Aufbewahrung besonders einfach gelingen. Mit maximal 185 Grad Celsius zählt das Gerät zwar nicht zu den leistungsstärksten Kandidaten, in der Praxis zeigt sich dieser Unterschied jedoch nur selten.Schon beim Auspacken hinterlässt das Modell einen hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung wirkt sauber, das Display bleibt gut lesbar und die Bedienelemente reagieren präzise. Besonders praktisch erweisen sich die verschließbaren Glasbehälter. Nach dem Kochen können Speisen direkt darin aufbewahrt oder mitgenommen werden. Für Meal Prep, Campingurlaub oder Picknicks ist das ein klarer Vorteil.Auch die Garergebnisse überzeugen. Pommes werden gleichmäßig knusprig, Burger-Patties erhalten eine ansprechende Bräunung und Gemüse gelingt mit feinen Röstaromen. Vor allem Zucchini, Paprika und Champignons profitieren von der gleichmäßigen Hitzeverteilung.Bei Hähnchenbrust stößt das Gerät allerdings an seine Grenzen. Das Fleisch bleibt zwar saftig, die Kruste könnte etwas kräftiger ausfallen. Positiv sind dagegen die PFAS-freie Konstruktion und das umfangreiche Zubehörangebot. Von Muffinformen über Grillsets bis hin zu Spießaufsätzen und Tragetaschen steht für nahezu jeden Einsatzzweck eine passende Erweiterung bereit.Erster Airfryer der Marke Dreame Tasti mit Licht und SchattenDreame ist vor allem für seine Saugroboter bekannt. Mit dem Tasti betritt das Unternehmen nun den Markt der Airfryer. Schon der Lieferumfang hinterlässt einen guten Eindruck. Neben Grillrost und Glasbehälter gehören auch eine Silikonunterlage für das heiße Heizelement sowie hilfreiches Reinigungszubehör dazu.Im Betrieb lässt sich das Gerät unkompliziert bedienen. Die Sensortasten reagieren zuverlässig und die Programme sind schnell ausgewählt. Gleichzeitig offenbaren sich einige Schwächen. Die Verarbeitung erreicht nicht das Niveau der besten Konkurrenten und selbst nach mehreren Einsätzen bleibt ein spürbarer Kunststoffgeruch wahrnehmbar. Das Metallgitter wirkt zudem weniger robust und könnte sich langfristig verformen.Bei den Garergebnissen liefert der Tasti eine solide Vorstellung. Gemüse gelingt gleichmäßig und Burger-Patties werden ordentlich gegart. Bei Pommes fehlt jedoch etwas Knusprigkeit, sodass die Spitzenmodelle deutlich besser abschneiden.Insgesamt hinterlässt das Gerät einen zwiespältigen Eindruck. Das durchdachte Zubehör und einige praktische Details sprechen für den Tasti. Verarbeitungsqualität und Garleistung verhindern jedoch eine bessere Platzierung.Flexibel einsetzbar: Lauben Glass & Grill als echter AllrounderDer Lauben Glass & Grill verfolgt ein anderes Konzept als die meisten Geräte im Vergleich. Neben den klassischen Airfryer-Funktionen kann er auch als Tischgrill und Pfanne genutzt werden. Besonders auf Balkon oder Terrasse entstehen dadurch zusätzliche Einsatzmöglichkeiten.Entsprechend umfangreich fällt die Ausstattung aus. Zum Paket gehören unter anderem eine Grillplatte, eine tiefe Grillpfanne sowie weiteres Zubehör. Trotz seiner Vielseitigkeit bleibt das Gerät angenehm leicht und transportfreundlich. Das Kunststoffgehäuse wirkt allerdings nicht ganz so hochwertig wie bei einigen Mitbewerbern. Dafür punktet der Lauben mit einfacher Reinigung, intuitiver Bedienung und einer doppelwandigen Glaskonstruktion, die die Außenseite angenehm kühl hält.Im Praxistest zeigen sich dennoch einige Schwächen. Das Grillgitter sitzt nicht besonders stabil und die Garergebnisse bleiben hinter den Spitzenreitern zurück. Burger-Patties wirken etwas feucht und Hähnchen benötigt mehr Zeit als erwartet.Wer vor allem maximale Leistung sucht, findet passendere Alternativen. Wenn Sie hingegen ein möglichst vielseitiges Gerät für Terrasse, Balkon oder Campingurlaub wünschen, bietet der Lauben interessante Möglichkeiten.So haben wir getestet: Praxistest unter identischen BedingungenUm die Unterschiede zwischen den Geräten möglichst objektiv zu bewerten, mussten alle Kandidaten dieselben Aufgaben bewältigen. Zutatenmenge, Temperatur und Garzeit waren dabei identisch.Garergebnisse: Im Mittelpunkt standen zwei typische Gerichte aus dem Alltag. Getestet wurden Cheeseburger mit Pommes sowie Hähnchenbrust mit Grillgemüse. Bewertet wurden unter anderem Bräunung, Knusprigkeit, Saftigkeit und die Gleichmäßigkeit der Ergebnisse.Bedienung und Alltagstauglichkeit: Ein leistungsstarkes Gerät bringt wenig, wenn die Handhabung unnötig kompliziert ausfällt. Deshalb flossen Menüführung, Displaydarstellung und allgemeiner Bedienkomfort ebenfalls in die Bewertung ein.Temperaturgenauigkeit: Zusätzlich überprüften wir mithilfe externer Messfühler, wie exakt die Geräte die eingestellten Temperaturen erreichen und halten können. Schon geringe Abweichungen beeinflussen das Ergebnis spürbar.Verarbeitung und Reinigung: Materialqualität, Stabilität, Zubehörumfang und Ausstattung wurden ebenso berücksichtigt wie die Reinigungsfreundlichkeit. Dabei spielte auch eine Rolle, welche Teile für die Spülmaschine geeignet sind.Lautstärke und Mobilität: Da die Geräte ausdrücklich für den mobilen Einsatz konzipiert wurden, bewerteten wir außerdem Gewicht, Transportfähigkeit und Platzbedarf. Ergänzend wurde die Lautstärke während des Betriebs gemessen.Die Testergebnisse im ÜberblickTestsieger wird der Ninja Crispi Pro. Seine starken Garergebnisse, die umfangreiche Ausstattung und die durchdachte Bedienung sichern ihm den ersten Platz.Preis-Leistungs-Empfehlung ist der Mova Aeroglass. Er kombiniert einen fairen Preis mit überzeugender Leistung und einfacher Handhabung.Besonders alltagstauglich präsentiert sich der Ninja Crispi. Kompakte Bauweise und vielseitige Einsatzmöglichkeiten sprechen für das Modell.Viel Zubehör bietet der Dreame Tasti. In den Bereichen Verarbeitung und Garleistung reicht es jedoch nicht für eine Spitzenplatzierung.Maximale Vielseitigkeit liefert der Lauben Glass & Grill, der Airfryer, Grill und Pfanne in einem Gerät vereint.Unser Fazit: Ein Modell hat die Nase vornMobile Glas-Airfryer setzen andere Schwerpunkte als klassische Heißluftfritteusen. Sie sind kompakt, schnell einsatzbereit und bieten durch ihre Glasbehälter zusätzliche Vorteile bei Aufbewahrung und Transport.Die Unterschiede bei den Garergebnissen fallen kleiner aus als erwartet. Deutlicher bemerkbar machen sich im Alltag oft Bedienung, Reinigung und das Zubehörkonzept der einzelnen Hersteller.Den ersten Platz erobert der Ninja Crispi Pro. Kein anderes Gerät überzeugt so konstant mit starken Garergebnissen und einer ähnlich umfangreichen Ausstattung. Wenn Sie weniger investieren möchten, stellt der Mova Aeroglass die interessanteste Alternative dar. Der Preis-Leistungs-Sieger liegt nur knapp hinter dem Gewinner und bietet erstaunlich viel Leistung für sein Geld. Die weiteren Kandidaten setzen jeweils eigene Schwerpunkte und sprechen dadurch unterschiedliche Nutzergruppen an. So findet beinahe jeder den passenden mobilen Airfryer für seine Anforderungen.Warum Sie dem WELT-Kaufberater vertrauen können: Der WELT-Kaufberater steht für aufwendige Tests und unabhängige Produktempfehlungen, die wirklich helfen. Dafür sorgt das Kompetenzcenter Tech & Mobility (gehört wie WELT zu Axel Springer) mit einer erfahrenen Fachredaktion und eigenem Testlabor. Seit Jahrzehnten stehen diese Experten mit ihren Tests unter anderem bei COMPUTER BILD und AUTO BILD für höchste Qualitätsstandards.Lesen Sie auch
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