Schönheitsideale werden immer wieder neu verhandelt: Die Geburt von Venus, von Sandro Botticelli, um 1485. Getty Images Nach einem Gewichtsverlust mit oder ohne Abnehmspritze – oder nach einer Schwangerschaft – bleibt am Bauch oft überschüssige Haut zurück. Dies führt dazu, dass minimalinvasive Straffungsmethoden immer populärer werden. Drei Therapien im Selbsttest.Immer mehr Menschen greifen zu sogenannten Abnehmspritzen, GLP‑1‑Medikamenten wie Saxenda, Wegovy oder Ozempic. Seit März 2024 übernimmt die Grundversicherung in der Schweiz unter klaren medizinischen Bedingungen Teile der Kosten, was die Nachfrage stark ansteigen liess. Der Hype wurde beflügelt durch Prominente wie die Moderatorin Oprah Winfrey, Tennisstar Serena Williams und Schauspieler Jonah Hill, die ihre Gewichtsverluste dank Abnehmmedikamente öffentlich feierten.Im Jahr 2024 erhielten laut des Schweizer Versorgungsatlas Obsan schätzungsweise zwischen 40 00 und 50 000 Patientinnen und Patienten in der Schweiz GLP-1-Medikamente über die Krankenkasse. Hinzu kommen die nicht erfassten Selbstzahler. Somit dürfte die Zahl der Patientinnen und Patienten noch deutlich höher liegen. Die Abnehmspritze hat das Aussehen vieler Menschen verändert. Haberdoedas/Unsplash Verlust der natürlichen SpannkraftAber: Nach einer starken Gewichtsabnahme, egal ob mit oder ohne Abnehmspritze, bleibt häufig überschüssige Haut zurück, besonders am Bauch. Die Haut kann sich dehnen, um zusätzlichen Raum zu schaffen, und sich anschliessend wieder etwas zusammenziehen. Wird sie über lange Zeit stark gedehnt, verliert sie einen Teil ihrer natürlichen Spannkraft.«Verantwortlich dafür sind Kollagen- und Elastinfasern, gewissermassen die elastischen Fasern der Haut. Werden diese dauerhaft überstrapaziert, reagieren sie ähnlich wie ein Gummiband, das über lange Zeit gedehnt wurde. Es wird zwar wieder kürzer, erreicht jedoch nie wieder seine ursprüngliche Festigkeit», erklärt die auf ästhetische Medizin spezialisierte Zürcher Ärztin Dr. Mandana Péclard. Überschüssige Haut am Bauch kann stören. Istock Zwar können Bewegung, Muskelaufbau, eine ausgewogene Ernährung und eine schonende Pflege das Erscheinungsbild verbessern, doch ein ausgeprägter Hautüberschuss bildet sich meist nicht ohne Unterstützung vollständig zurück. Eine Bauchstraffung in Form eines chirurgischen Eingriffs kann dann sinnvoll sein, wenn Haut und Untergewebe stark erschlafft sind. Doch wie jeder operative Eingriff bringt er Risiken mit sich: Wundheilungsstörungen, Infektionen, sichtbare Narben.Wer sich nicht unters Messer legen will, wird möglicherweise von einer dieser drei minimalinvasiven Methoden angesprochen. Drei Wege zu einem strafferen Bauch
Was hilft, wenn der Bauch nach starker Gewichtsabnahme nicht mehr straff werden will?
Ozempic hat das Körperbild verändert. Nach dem Gewichtsverlust bleibt oft überschüssige Haut zurück. Minimalinvasive Straffungsmethoden werden populärer.







