Berlin (dpa/bb) - Wer den Himmel von einem dunklen Fleck aus beobachtet hat, konnte in der Nacht jede Menge Sternschnuppen sehen. Zwischen 23.00 Und 4.00 Uhr war der Höhepunkt des Perseidenstroms zu sehen, Dutzende Sternschnuppen pro Stunde sollten sichtbar sein. Unter optimalen Bedingungen wären es bis zu 100 gewesen.
Die Perseiden sind ein jährlich wiederkehrendes Himmelsphänomen, in diesem Jahr war es jedoch besonders gut zu sehen. Da Neumond war, störte kein Mondlicht den Blick auf die Sternschnuppen.
Ihren Ursprung haben die Perseiden im Kometen 109 P/Swift-Tuttle. Die Erde kreuzt den Strom aus winzigen Staubteilchen, welche der Komet auf seiner Bahn um die Sonne hinterlassen hat. Treten die Teilchen in die Erdatmosphäre ein, verglühen sie als leuchtende Sternschnuppen. Schon seit mehreren Wochen tauchen die Meteore am Nachthimmel auf, viele weitere wird man in den kommenden Tagen bei guter Witterung und am besten an einem möglichst dunklen Ort - also nicht in der Großstadt - erspähen können.
Nach der partiellen Sonnenfinsternis am Abend boten Sternwarten und Planetarien in Berlin und Brandenburg auch ein Programm für Interessierte des Meteorstroms.
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