Hochsommer ist Sternschnuppenzeit: Der Meteorregen der Perseiden erreicht in der Nacht auf Donnerstag sein Maximum. Der Strom ist von 23 Uhr bis 4 Uhr morgens am besten zu beobachten, Astronominnen und Astronomen rechnen mit bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde. Neumond und gutes Wetter versprechen in diesem Jahr optimale Bedingungen für den Blick auf den Sternschnuppenregen.
Bei Neumond steht der Mond ungefähr zwischen Erde und Sonne und ist von der Erde aus kaum oder gar nicht zu sehen. Das bedeutet, die beleuchtete Seite des Mondes zeigt größtenteils von der Erde weg.Zudem soll der Himmel weitgehend klar sein. Während im äußersten Norden Wolken den Blick auf die Sternschnuppen versperren können, ist der Himmel laut der Wettervorhersage im Rest von Deutschland frei von Wolken.
Perseiden mit bloßem Auge sichtbarWie immer sei es hilfreich, einen Beobachtungsort mit möglichst dunklem Himmel aufzusuchen, schreibt Carolin Liefke vom Haus der Astronomie in Heidelberg in einer Pressemitteilung . So ließen sich auch noch die schwächsten Sternschnuppen sehen. »Die Lichtverschmutzung größerer Ortschaften stört leider erheblich«, erklärt die Astrophysikerin.
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