Die US-Regierung erkennt nur noch Impfungen gegen elf Krankheiten als Empfehlungen für alle Kinder an. Die Weltgesundheitsorganisation wirft dem Präsidenten nun vor, gegen die Erkenntnisse der Wissenschaft zu handeln.
12.08.2026, 21.36 Uhr
Kinder in den USA sollen künftig weniger Impfungen erhalten (Symbolbild)
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagiert mit Sorge und scharfer Kritik auf die Kinderimpf-Politik der US-Regierung. Präsident Donald Trump verfügte zuletzt in einem Dekret, die Zahl der empfohlenen Impfungen zu reduzieren. Immunisierungen etwa gegen Hepatitis B, Covid-19 und Grippe sollten demnach nicht mehr pauschal für alle Kinder empfohlen werden.
Außerdem fordert er die Aufteilung von Kombi-Impfungen auf mehrere Arztbesuche. Dies stehe »nicht im Einklang mit dem Stand der Wissenschaft«, konterte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Trump hatte gesagt, dass die Impfstoffe zusammen möglicherweise »ziemlich tödlich« sein könnten. Auf die Frage eines Journalisten, ob es dafür Belege gebe, antwortete er: »Nein.« Er habe aber von Menschen gehört, die dies behaupteten.











