Dresden/Wernigerode (dpa) - Ob Berggipfel, Turm oder Heißluftballon – zahlreiche Menschen haben sich am Abend einen besonderen Platz gesucht, um die partielle Sonnenfinsternis beobachten zu können. Auf dem Brocken im Harz versammelten sich einem dpa-Reporter zufolge rund 100 Menschen. Sie waren bestens ausgestattet mit den speziellen Brillen für das Himmelsspektakel, manche hatten sogar ein Teleskop dabei. Auch auf dem rund 50 Meter hohen Ernemannturm in Dresden wollten Beobachterinnen und Beobachter live dabei sein, wenn sich der Mond vor die untergehende Sonne schiebt. Die Sicht war bei ruhigem Sommerwetter ohne dicke Wolken zumeist gut. Über Dresden schwebten zudem mindestens sechs Heißluftballons – auch deren Passagiere hatten natürlich beste Aussicht.Ohne Brille sollte niemand in die Sonne gucken. Katharina Kausche/dpaPartielle Sonnenfinsternisse gibt es zwar immer mal wieder. Diesmal galt das Himmelsspektakel jedoch als besonders, weil es die untergehende Sonne traf. Sternwarten boten Sonderprogramme und ebenfalls Möglichkeiten, das Ereignis zu beobachten.© dpa-infocom, dpa:260812-930-520932/1