Das Kieler Unternehmen TKMS wächst wegen der Nachfrage nach maritimer Rüstung. Zugleich wandelt sich der Schiffbauer zum Anbieter vernetzter Systeme.
Der U-Boot-Bau bleibt ein sehr profitabler Teil von TKMS
Marcus Brandt/dpa
Weltweit erhöhen Staaten ihre Verteidigungsausgaben, das schlägt sich auch in der Bilanz des Kieler Marineschiffbauers TKMS nieder. Am Mittwoch gab das Unternehmen bekannt, die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr auf ein Wachstum von zehn bis zwölf Prozent anzuheben.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 setzte TKMS 1,89 Milliarden Euro um – 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die gestiegene Nachfrage nach Fregatten sowie nach Sensoren und Technik zur Minenabwehr treibt das Geschäft an. Die hohe Bewertung von TKMS beim Börsengang im Oktober 2025 mit 5,15 Milliarden Euro galt bereits als Beleg für den Boom bei europäischen Rüstungswerten.








