Die riesigen Bagger fressen sich seit Jahrzehnten durchs Rheinische Revier, Europas größte Braunkohleregion westlich von Köln. Mehr als 50 Siedlungen fielen den Tagebauen zum Opfer, darunter das einst von Klimaschützern besetzte Lützerath. Die Kohle wird in nahe gelegenen Kraftwerken verbrannt. Doch die schwarz-grüne Landesregierung in Düsseldorf, die damalige Bundesregierung und der Betreiber RWE einigten sich vor vier Jahren darauf, dass schon 2030 Schluss sein soll mit dieser besonders klimaschädlichen Art der Stromerzeugung – also acht Jahre vor dem geplanten Kohle-Aus in ganz Deutschland. Aber die Zweifel wachsen, dass dieser ehrgeizige Termin zu halten ist.
Klimaschutz: Wird der Kohle-Ausstieg verschoben?
Eigentlich soll 2030 Schluss sein mit Tagebauen und klimaschädlichen Kraftwerken in NRW. Doch Berlin verzögert eine wichtige Entscheidung.












