Nach den Anschlägen auf die Stromversorgung rüstet Berlin beim Schutz kritischer Infrastruktur nach. Am Tatort in Johannisthal ist der Umbau abgeschlossen.

Eine kleine Festung: Einer von zwei „Endmasten“ in Johannisthal, die 2025 angezündet wurden

Britta Pedersen/dpa

Es hat etwas von einem Hochsicherheitstrakt, was da am Königsheideweg in Berlin-Johannisthal in der Morgensonne glänzt: ein hoher Metallzaun, Nato-Stacheldraht, Pfähle mit schwenkbaren Überwachungskameras und Lautsprechern sowie Bewegungssensoren und Stahlpoller gegen heranrasende Fahrzeuge.

Hinter den Mauern dieser modernen Festungsanlage ragen zwei große Strommasten in den Himmel. Oder, um genau zu sein, sogenannte Kabelendmasten, an denen insgesamt zwölf armdicke Hochspannungskabel in den Boden geführt werden – nochmal extra gesichert durch ein Metallgehäuse und Abwehrdorne.