Der Münchner Technologiekonzern Siemens bündelt sein Automatisierungs-Geschäft in einer ​neuen Organisation. Die vier bisherigen Bereiche Kundendienst (Customer Services), Fabrikautomatisierung (Factory Automation), ‌Antriebssteuerung (Motion Control) und Prozessautomatisierung (Process Automation) würden zum 1. Oktober zu einer Geschäftseinheit Automation zusammengefasst, teilte die Münchner Technologiekonzern am Mittwoch mit.

Geführt werden soll diese ​von Rainer Brehm, der schon seit dem vergangenen ⁠Jahr ⁠als Chief Operating Officer (COO) übergreifend für die Automatisierungs-Sparten zuständig war. Vorher leitete er den Bereich Fabrikautomatisierung.Busch baut den Vorstand kräftig umDie ‌Sparte Digital Industries besteht ​damit künftig ‌nur noch aus den Kernbereichen Software und Automatisierung. Die Neuorganisation ist Teil der „One Tech“-Strategie von Vorstandschef Roland Busch (61). Er will ‌dafür sorgen, dass Kunden von Siemens aus einer Hand bedient werden und Doppelarbeiten – etwa ‌bei der Entwicklung ​von ‌Software – in den einzelnen Sparten vermieden ‌werden.