Nach dem schwachen Abschneiden bei der WM hat Südkoreas Fußballverband nicht nur sportliche Probleme. Ein Bestechungsskandal sorgt nun für Aufregung.
Dem mittlerweile zurückgetretenen Nationalcoach Hong Myung Bo wird Vetternwirtschaft vorgeworfen
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Die Polizei werde ihre Ermittlungen womöglich ausweiten, ließ ein Offizieller Anfang der Woche wissen. Sofern für die Angelegenheiten, um die es gehe, noch nicht die Verjährungsfrist von 15 Jahren abgelaufen sei, könnte es für die Verdächtigten also noch unangenehmer werden. Der Ruf ist aber schon ruiniert: Vertreter des Südkoreanischen Fußballverbands KFA haben offenbar ausländische Schiedsrichter, die Spiele mit südkoreanischer Beteiligung zu pfeifen hatten, mit erotischen Diensten bezirzt. Ein Bestechungsskandal?
Es sieht schwer danach aus: „Zwischen März 2011 und März 2012 bezahlte die KFA sexuelle Dienstleistungen für Gastschiedsrichter in Massagesalons und anderen Etablissements für Erwachsene – sowohl vor als auch nach in Südkorea ausgetragenen Länderspielen“, berichtete die südkoreanische Presseagentur Yonhap am 10. August mit Verweis auf einen Prüfbericht der Regierung.












