Südkoreas Fußballverband KFA gibt sich angesichts schwerer Bestechungsvorwürfe reumütig. In einer Stellungnahme auf der Verbandswebsite gibt die Organisation die Zahlung sexueller Dienstleistungen für ausländische Schiedsrichter zu. Darin heißt es: »Wir entschuldigen uns zutiefst dafür, dass wir Ihnen durch die verschiedenen Vorfälle im Zusammenhang mit dem Verband Sorgen bereitet haben.«Der Verband stellte klar, dass »derartige unangemessene Handlungen oder Kreditkartennutzungen derzeit absolut nicht vorkommen« und räumte ein, sich »in einer desolaten Lage« zu befinden. Gleichzeitig kündigte die KFA an, »die umfassende Kritik und die Vorwürfe von außen tief zu Herzen zu nehmen und dies als Gelegenheit für eine gründliche Erneuerung zu nutzen«.
Ob die Schiedsrichter damit zu einseitigen Entscheidungen in Spielen der südkoreanischen Nationalmannschaft bewegt wurden, ist nicht bewiesen.Einer von mehreren SkandalenDie Enthüllungen zu den Sexmassagen waren nur der jüngste Skandal um den Verband. Die KFA steht derzeit politisch stark unter Druck. Am Donnerstag gab es eine Razzia in den Räumlichkeiten des Verbands. Dem Verband wird vorgeworfen, bei der Berufung des früheren Nationaltrainers Hong Myung-bo die üblichen Regeln umgangen und ihm den Job ohne richtigen Bewerbungsprozess verschafft zu haben.











