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o die Spieler des FC Bayern in den vergangenen Wochen auch auftauchten, der Jubel war groß. Er unterschied sich allerdings in seinem Klang. Beim Trainingslager am Tegernsee waren es eher helle Kinderstimmen, die die Spielernamen riefen. In Südkorea und Hongkong waren es ausweislich der Videos in den Vereinsmedien zumeist junge Männer, die den Tross des deutschen Meisters am Flughafen empfingen. Im Falle des Torhüters Manuel Neuer beinahe ekstatisch.

Bei einem anderen Spieler war es etwas kurios, dass ihn die Bayern-Fans bereits als einen Bayern-Profi bejubelten, der beim 15:0-Test gegen den FC Rottach-Egern das Tor zum 11:0 beisteuerte und beim 2:1 gegen Jeju SK in so hohem Tempo durchs Mittelfeld dribbelte, dass ein Raunen durchs Stadion ging. Bara Sapoko Ndiaye, 18, war zu diesem Zeitpunkt nämlich noch gar kein Bayern-Profi. Der in der vergangenen Saison bereits nach München ausgeliehene Mittelfeldspieler lief mit einer Sondergenehmigung auf, während die Bayern über seinen Transfer von den Gambinos Stars verhandelten, einer Nachwuchsakademie in Gambia. Die Auskunft von Sportvorstand Max Eberl lautete: „Dieses Konstrukt mit den Gambinos Stars ist nicht ganz so einfach. Es muss noch alles vertraglich abgesichert werden.“