PfadnavigationHomeRegionalesBaden-WürttembergHunderte Helfer kämpfen gegen Waldbrände im OrtenaukreisStand: 09:14 UhrLesedauer: 3 MinutenMit einer Drohne verschafften sich die Einsatzkräfte einen Überblick über die Lage.Quelle: Christian Klemm/Blaulichtreport Rottweil/dpaIn Zell am Harmersbach lodern Glutnester, während zwei weitere Brände gelöscht wurden. Die Feuerwehr sprach von einem «kräftezehrenden Job» und schwierigen Bedingungen.Stundenlang haben die Feuerwehren im Ortenaukreis gegen gleich mehrere Waldbrände gekämpft. Dann gab es die vorsichtige Entwarnung: Zwei Brände in Steinach und Nordrach wurden gelöscht, beim dritten in Zell am Harmersbach dauern die Nachlöscharbeiten an, wie ein Polizeisprecher sagte. Am Dienstagnachmittag waren zunächst zwei Brände nahe Biberach ausgebrochen, später noch ein dritter in Nordrach.Rund 16 Hektar Wald - was etwa der Fläche von 22 Fußballfeldern entspricht - standen in Zell am Harmersbach in Flammen. Die Einsatzkräfte hätten die Lage im Griff, erklärte der Kreisbrandmeister in der Nacht. Laut einem Polizeisprecher gab es am Morgen noch Glutnester, die Nachlöscharbeiten dauern an. Das Gelände sei ziemlich bergig und schwer zugänglich, die Glutnester schwer zu erreichen. «Die Einsatzkräfte werden sicher noch Stunden zugange sein.»«Kräftezehrender Job für Feuerwehren»Das Ende der Löscharbeiten schien am Dienstag zeitweise nicht in Sicht. Die Maßnahmen bei den Bränden in Zell am Harmersbach und Steinach würden auf jeden Fall noch ein bis zwei Tage andauern, hatte Kreisbrandmeister Bernhard Frei am Abend gesagt. «Das wird schon noch ein kräftezehrender Job für die Feuerwehren.»Zuvor war in einer Mitteilung des Ortenaukreises von einer «angespannten Situation» die Rede gewesen. Vor allem die Wasserversorgung für die Einsatzkräfte sei schwierig gewesen, hatte ein Polizeisprecher am Abend erklärt. Der Brand liege demnach an einem steilen Hang und das Löschwasser müsse etwa 300 Meter nach oben gebracht werden. Auch Winde hätten das Feuer immer wieder angefacht.Landwirte helfen Feuerwehr mit WassertanksTeile der Flächen sollten am Abend zunächst kontrolliert weiterbrennen. In Zell am Harmersbach seien mehr als 500 Einsatzkräfte im Einsatz gewesen, sagte Landrat Thorsten Erny. Auch Landwirte aus der Region halfen den Einsatzkräften mit Löschwasser. Sie seien «echte Helfer in der Not» gewesen. Ein Polizeihubschrauber sei zudem im Einsatz gewesen.Weiterer Brand unter KontrolleAuch im rund sechs Kilometer entfernten Steinach loderten unweit von Biberach am Abend noch die Flammen. Der Brand ist laut Feuerwehr aber unter Kontrolle. Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht. Er sei wohlauf, sagte der Kreisbrandmeister. Die Einsatzkräfte hatten am Abend damit gerechnet, dass der Einsatz noch bis weit in die Nacht dauern werde. Wind habe die Arbeiten erschwert, hieß es in einer Mitteilung des Landkreises. Am Morgen sagte ein Sprecher des Ortenaukreises, der Brand sei am Dienstag, gegen 20.00 Uhr, gelöscht worden.Wegen des Brandes mussten Autofahrer zeitweise auf der angrenzenden B33 langsamer fahren, hieß es. Laut einem Polizeisprecher trübte starker Rauch die Sicht. Auch am Brandort in Zell am Harmersbach sind Teile der Landstraße 94 gesperrt. Die Sperrung dauerte am Morgen an.Ein dritter Brand war am Abend noch in Nordrach gemeldet worden. Dort seien die Flammen schnell gelöscht worden, hieß es. Warum die drei Brände ausbrachen, war zunächst unklar.dpa-infocom GmbH
Hunderte Helfer kämpfen gegen Waldbrände im Ortenaukreis - WELT
In Zell am Harmersbach lodern Glutnester, während zwei weitere Brände gelöscht wurden. Die Feuerwehr sprach von einem «kräftezehrenden Job» und schwierigen Bedingungen.














