Der Wasserstand der Elbe fällt weiter. Am Pegel Magdeburg-Strombrücke wurden am Montagnachmittag nur noch 39 Zentimeter gemessen – sechs Zentimeter weniger als beim bisherigen Rekordtief von 2019. Seit dem 6. August liegt der Pegel unter diesem Wert. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht.Für die ostdeutsche Wirtschaft hat das längst konkrete Folgen. Auf der Oberelbe ist die Güterschifffahrt derzeit kaum möglich. In den sächsischen Binnenhäfen warten deshalb Trafos, Turbinen und andere große Maschinen darauf, weitertransportiert zu werden. Manche dieser Güter sind so groß und schwer, dass sie auch nicht auf einen Lkw oder Güterzug umgeladen werden können.
Schwere Maschinen warten in Sachsens Häfen auf mehr Wasser
„In unseren Binnenhäfen ist bereits seit Ende April aufgrund des niedrigen Wasserstands der Elbe keine wirtschaftliche Güterschifffahrt mehr möglich“, teilen die Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO) auf Anfrage mit. Betroffen sind die Standorte Dresden, Riesa und Torgau.
Was auf Straße oder Schiene ausweichen konnte, sei bereits im April und Mai verlagert worden. Problematisch sei die anhaltende Niedrigwassersituation „für die Unternehmen des sächsischen Maschinen- und Anlagenbaus, die für ihre Güter (z.B. Trafos, Turbinen, Maschinen) auf den Schiffstransport angewiesen sind“, so die Hafenbetreiber.














