Das Elbe Niedrigwasser bei Magdeburg spitzt sich zu. Am Pegel Magdeburg-Strombrücke wurde am Freitagmorgen ein Wasserstand von 46 Zentimetern gemessen, bis zum Abend könnte er auf 45 Zentimeter zurückgehen. Das teilte die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mit. Damit rückt ein neuer historischer Tiefstand in greifbare Nähe.
Für alle, die an oder von der Elbe leben, für die Schifffahrt und für den Tourismus in der Region, ist das eine ernste Entwicklung. Schätzungen zufolge könnte der bisherige Tiefststand bereits ab Montagmittag unterschritten werden. Der Grund ist eine anhaltend warme und niederschlagsarme Witterung, die laut Bundesanstalt für Gewässerkunde in allen deutschen Stromgebieten für extrem niedrige Wasserstände sorgt.
Wie tief kann die Elbe in Magdeburg noch sinken?
Der bisherige Tiefststand am Pegel Magdeburg-Strombrücke liegt bei 45 Zentimetern. Er wurde nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Elbe (WSA) im Sommer 2019 als Tagesdurchschnittswert erreicht.
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