Im Laufe des Tages soll das Wasser wieder steigen. Flussabwärts in Duisburg-Ruhrort sank der Pegelstand zum ersten Mal wieder auf sein bisheriges historisches Tief von 153 Zentimetern. Anders als von Experten erwartet soll er diese Marke aber wohl nicht mehr unterschreiten.Auch an der wichtigen Rhein-Engstelle Kaub nahe Koblenz lag der Pegelstand am Sonntagmorgen mit 25 Zentimetern so niedrig wie bislang nur 2018.
Frachtschiffe können den Rhein derzeit nicht mehr voll beladen befahren, sodass Güter auf mehrere Schiffe verteilt werden müssen. Das verteuert den Transport und belastet die ohnehin angeschlagene Wirtschaft. Für Unternehmen sei das Problem mit niedrigen Pegelständen zwar nicht neu, sagte ein Sprecher der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Nordrhein-Westfalen. Extrem sei aber, dass es so früh im Jahr auftrete.










