Software war in den vergangenen Jahren vor allem eines: ein Werkzeug. Es half uns, schneller zu arbeiten, Projekte zu organisieren und besser zu kommunizieren. Mit Künstlicher Intelligenz verändert sich diese Beziehung jetzt grundlegend. Sie analysiert, priorisiert, schlägt Lösungen vor, trifft Entscheidungen innerhalb definierter Grenzen und übernimmt eigenständig Aufgaben. Wir sprechen hier also nicht einfach von einer neuen Softwaregeneration, sondern eher von „echten“ Kolleg:innen, die mitdenken.

Der Ausspruch „Tach Chef!“ verändert die Perspektive, weil er zeigt, dass Wissensarbeit künftig immer stärker darin bestehen wird, KI-Agenten und ganze Agentensysteme zu koordinieren und zu führen. Die Möglichkeiten sind dabei so vielfältig wie die Agenten auf dem Cover des neuen t3n-Magazins.

Wie unterschiedlich das aussehen kann, zeigen die Unternehmen in unserer Titelstrecke. Bei Leaders of AI arbeiten bereits mehr als 50 KI-Agenten Seite an Seite mit zehn Beschäftigten. Die Agenten übernehmen Aufgaben im Vertrieb, Marketing oder in der Buchhaltung und kommunizieren über Slack fast wie menschliche Kolleg:innen.

AI First geht sogar noch einen Schritt weiter: Dort hat man sich von einzelnen Spezialagenten wieder verabschiedet und stattdessen ein zentrales KI-Betriebssystem entwickelt, das Wissen, Prozesse und Aufgaben bündelt. Beide Firmen zeigen, dass KI zunehmend die Art und Weise verändert, wie Unternehmen organisiert sind und wie Zusammenarbeit funktioniert.