Sie befinden sich hier:StartseitePolitikHöhere Steuern, Monopole, Werbeverbote: Die Anti-Alkohol-Politik, die in Deutschland fehlt © IMAGO/dts Nachrichtenagentur Tagesspiegel Plus Viele befürworten, dass Lars Klingbeil die Steuern auf Alkohol erhöhen will. Doch Bier und Wein sind ausgenommen. Damit bleibt Trinken günstig – Finnland, Schweden und Litauen sind deutlich weiter. Stand: heute, 11:37 Uhr Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.Lars Klingbeil plant, die Steuern auf Alkohol zu erhöhen. Wodka, Rum, Champagner, Sekt, Sherry, Alkopops – all das soll kommendes Jahr um 20 Prozent stärker besteuert werden. Bier und Wein sind davon ausgenommen. „Was krank macht, wird teurer“, sagte der Vizekanzler und Bundesfinanzminister Anfang Juli in Berlin. In der Alkoholindustrie ist man davon grundsätzlich nicht begeistert, in der Union sieht man besonders kritisch, dass auch Schaumweine davon betroffen sein sollen. Gut möglich, dass die wieder aus der Gesetzesänderung gestrichen werden – im Herbst wird der Bundestag darüber abstimmen.showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true