Wer Lehramt studiert, muss auf Fälle von Kindeswohlgefährdung vorbereitet sein. Das sind aber die wenigsten, kritisiert Student Noah Dejanović.

Warnzeichen für Kindeswohlgefährdung müssen besser erkannt werden

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taz: Herr Dejanović, Sie haben vor zwei Jahren eine Mail erhalten. Der Betreff lautete „Kein Scherz, kein Spam – Sie sind Student des Jahres 2025“. Was hat sich seither in Ihrem Leben verändert?

Noah Dejanović: Mein Leben hat sich auf den Kopf gestellt. Es sind Dinge möglich geworden, die ich mir vorher nicht hätte erträumen können. Ich spreche regelmäßig vor Hunderten Menschen über meine Geschichte und Kinderschutz, setze mich auf Bundesebene für betroffene Kinder und Jugendliche ein und werde für Drehs und Interviews angefragt. Diese Arbeit gibt mir ein hohes Maß an Selbstwirksamkeit.