Berlins Bildungssenatorin sieht ein Warnsignal: Eine Studie richtet den Fokus auf Gewalterfahrungen von Kindern in Berlins Schulen. Insbesondere in Grundschulen wächst demnach das Problem.

22.06.2026, 16.39 Uhr

Mädchen im Schulunterricht

Beleidigungen, Schläge, Prügel – in Berliner Schulen hat Gewalt viele Formen. Und dabei geht es nicht um Einzelfälle. Für viele Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte gehören Gewalterfahrungen mittlerweile zum Alltag. Eine umfassende Studie mit wissenschaftlicher Begleitung rückt das Problem nun in den Fokus. Demnach werden Gewalt und Mobbing immer häufiger auch an Grundschulen zum Problem. Die Daten seien ein deutliches Warnsignal, sagte Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) bei der Vorstellung der Studie.

Für das »Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer« fand eine repräsentative Befragung durch das Institut für Demoskopie Allensbach statt. Demnach nehmen 38 Prozent der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiter Gewalt unter Schülern als großes Problem wahr, 18 Prozent sogar als sehr großes Problem.