Vor seiner Entscheidung hatte der Richter geprüft, ob im Gegenzug für die Einstellung des Verfahrens Zusagen gemacht worden seien. Dabei ging es insbesondere um eine Ankündigung Adanis vom November 2024, 10 Milliarden Dollar in den USA zu investieren.Adani hatte in einer eidesstattlichen Erklärung Mitte Juli versichert, von keinerlei derartigen Absprachen zu wissen. Auch ein hochrangiger Vertreter des Justizministeriums hatte Medienberichte zurückgewiesen, wonach die Investitionszusage eine Rolle gespielt habe.
Das Justizministerium begründete seinen Schritt im Mai damit, dass die Vorwürfe schwer zu beweisen seien, der Sachverhalt sich hauptsächlich im Ausland abspiele und nicht den aktuellen Prioritäten der Behörde entspreche.Die Entscheidung reiht sich in eine Serie von eingestellten Wirtschaftsstrafverfahren während der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump (80) ein. Adanis Anwalt erklärte, das Ministerium habe deutlich gemacht, dass die Investitionsbereitschaft des Konzerns in den USA nicht Teil einer Einigung sein werde.













