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Sechs Wochen sind vergangen, seit der neue Linken-Parteichef Luigi Pantisano den politischen Betrieb zum Brodeln brachte. Die CDU betreibe eine »faschistische Politik«, hatte Pantisano erklärt – und damit das ohnehin prekäre Verhältnis zwischen CDU und Linkspartei noch einmal ein bisschen komplizierter gemacht. Zur denkbar schlechtesten Zeit.
Bis in den Bundestag schafften es Pantisanos Äußerungen, wo der damalige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann in einer extra einberufenen Aktuellen Stunde mit den Linken-Abgeordneten – insbesondere dem schweigend dasitzenden Pantisano – hart ins Gericht ging. Mit bebender Stimme verlas Linnemann die Namen von Christdemokraten, die von den Nationalsozialisten verfolgt worden waren. »Infam, geschichtsvergessen, niederträchtig« sei Pantisanos Vergleich gewesen. Schon immer habe es bei der Linken Radikale gegeben, sagte Linnemann. Aber was sich derzeit dort abspiele, nehme »gefährliche Dimensionen« an. Auch andere an der CDU-Parteispitze zeigten sich überzeugt: Was immer es an »Lockerungsübungen« gegenüber der Linken gegeben haben möge – damit sei es nun vorbei.












