Bei den Vorbestellungen für „GTA 6“ greifen mehr Käufer zur teureren Ultimate Edition als zur Standard-Edition, sagte Take-Two-Chef Strauss Zelnick am Montag dem Wirtschaftssender CNBC. Konkrete Zahlen nannte er dabei nicht.
„Es lehnt sich tatsächlich stärker in Richtung der Premium-Edition“, antwortete Zelnick im Interview mit CNBC auf die Frage, welche der beiden Editionen des kommenden Open-World-Spiels bei Vorbestellern begehrter sei. Laut Zelnick könnte das daran liegen, dass zu den Vorbestellern die größten Fans zählen – die bereit sind, etwas mehr Geld auszugeben. Insgesamt seien die Vorbestellungen deutlich besser gelaufen als erwartet.
„GTA 6“ kostet in der Standard-Edition 80 Euro, für die Ultimate Edition werden 100 Euro fällig. In den USA sind es 80 beziehungsweise 100 US-Dollar, einen Aufschlag für den europäischen Markt gibt es also nicht. Käufer der Premium-Edition bekommen unter anderem zusätzliche Fahrzeuge, Waffen, Kleidungsstücke und Shops für die Kampagne. Kritiker werfen dem Publisher Take-Two vor, die Standard-Edition bewusst beschnitten zu haben, um die Premium-Variante schmackhafter zu machen. Eigentlich sei die Premium-Variante die wahre Standard-Wahl, meinen einige. Der jüngste Kommentar von Strauss Zelnick kann diesen Vorwurf nicht wirklich entkräften. Generell sei man aber sehr überzeugt, die Erwartung von Käufern übertreffen zu können, sage Zelnick.







