Italien bricht seit Jahren im Sommer einen Hitzerekord nach dem anderen. In den Medien sind Übersterblichkeit oder Brände lediglich eine Randmeldung.
Abkühlung für die Touristenmassen: zerstäubtes Wasser des Zivilschutzes am Kolosseum in Rom
Riccardo De Luca/Anadolu Agency/imago
S ieben Wochen. Sieben Wochen am Stück, in denen wirklich jeden Tag die Mittagstemperaturen in Rom über 30 Grad lagen. Es ging los am 17. Juni, gleich mit 33 Grad, und dann blieb es so, bis zum Monatsende, anschließend den ganzen Juli und auch die ersten Augusttage durch. Besserung ist nicht in Sicht. Bis Mitte August sollen die Temperaturen bei 36, 37, 38 Grad liegen. Doch dann winkt Abkühlung – auf „nur“ noch 35 Grad.
Da wirkt es ein wenig bizarr, wenn in den Medien von der „vierten Hitzewelle“ dieses Sommers die Rede ist, ganz so, als wären die Menschen nicht schon seit Wochen ununterbrochen den Glutofen-Temperaturen ausgesetzt. Als sicher darf schon jetzt gelten, dass Rom, dass Italien in diesem Sommer die gerade erst in den letzten Jahren aufgestellten Hitzerekorde erneut übertreffen werden.











