Die Regierungschefinnen von Italien und Dänemark manifestieren via Instagram ihre Abscheu gegen Migrant:innen. Sie sehen sich an der Spitze Europas.
Beste Freundinnen im Kampf gegen illegale Migration: Italiens Ministerpräsidentin Meloni und ihre dänische Kollegin Frederiksen
Mads Claus Rasmussen/Scanpix/dpa
Als hätten sie Sorge, dass es noch nicht alle mitbekommen haben: In einer nur scheinbar merkwürdigen Allianz meldeten sich am Mittwoch zwei der mächtigsten Frauen Europas gemeinsam zu Wort, um ihre Haltung zu Migration klarzustellen. Mette Frederiksen aus Dänemark und Giorgia Meloni aus Italien präsentierten sich auf Instagram plötzlich als Schutzpatroninnen des christlichen Abendlandes.
Gerettet werden müsse Europa, wenig überraschend angesichts dieser Verschwesterung, vor Migranten. Die werden in diesem Minimanifest einmal en gros über einen unverhohlen antimuslimischen Kamm geschert und ausschließlich als Problem dargestellt. „Wir akzeptieren keine unkontrollierte Einwanderung nach Europa“, vermelden die Sozialdemokratin und die Postfaschistin, die beiden derzeit einzigen weiblichen Regierungschefs in der EU, wie sie selbst betonen.











