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Kommentar: Der digitale Euro wird nie so populär sein wie Bargeld Braucht die Welt einen digitalen Zwilling zum Euro-Bargeld? Das wird erst dann klarer, wenn das diffuse Großprojekt der EZB in den nächsten Jahren konkrete Gestalt annimmt.
Digitaler Euro: Unternehmen zweifeln am Nutzen. Foto: Getty ImagesDie Begeisterung in der Europäischen Zentralbank (EZB) ist groß: Schon nach wenigen Tagen hätten sechs Millionen Menschen über die Motive auf den neuen Euro-Scheinen abgestimmt, meldete die EZB kürzlich.Von einer solchen Resonanz für den digitalen Euro kann die EZB nur träumen. Während die Bevölkerung dem Vorhaben bestenfalls höfliches Desinteresse zuteilwerden lässt, fällt der digitale Euro bei Unternehmen glatt durch. Einen anderen Schluss lässt eine Umfrage des Forschungsinstituts ZEW, die dem Handelsblatt vorab vorliegt, kaum zu.Nun sind die befragten Unternehmen aus der Industrie und der Informationswirtschaft nicht die Hauptadressaten des digitalen Euros. Das sind in erster Linie Banken und Einzelhändler.Sie werden dafür sorgen müssen, dass die Bürgerinnen und Bürger die digitale Alternative zu Bargeld erhalten und überall einsetzen können.Doch dass sich kaum ein Unternehmen einen Mehrwert von dem Großprojekt verspricht, muss der EZB zu denken geben. Automatisierte Zahlungen, niedrigere Kosten, moderne Wertpapiere auf der Blockchain: Verfechter des digitalen Euros vergleichen die Digitalisierung des Geldes mit der Umstellung der Alltagskommunikation von Brief auf E-Mail. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







